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fligges Netzwelt : Das Geschäft mit der Software-Installation

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Softwarehersteller vermarkten ihre Installationen– und setzen das Vertrauen der Nutzer aufs Spiel.

von
erstellt am 12.Mär.2015 | 10:33 Uhr

Wenn es ums Installieren geht, ignoriere ich konsequent die Empfehlungen, die mir Software gibt. Denn wer die Standardeinstellungen nutzt, geht häufig einen Pakt mit der Werbeindustrie ein. Gerade kostenlose Programme haben Toolbars für den Browser und andere unerwünschte Begleiterscheinungen. Eigentlich ist das Grundwissen, aber viele Nutzer haben offensichtlich trotzdem Angst vor der Option „Erweitert“ (bei englischer Software: advanced). Was angeblich nur fortgeschrittene Nutzer wählen sollten, eröffnet dem Anwender am Ende nur die Entscheidung, was er installieren will und was nicht. Das ist alles andere als kompliziert. Softwarehersteller verdienen mit dieser irreführenden Masche viel Geld. Sie vergraulen damit auf Dauer aber ihre Nutzer.

Das Netz bietet übrigens clevere Möglichkeiten, sogenannte Crapware, zu umgehen und dabei auch noch Zeit zu sparen: Wer gleich ein ganzes Bündel an Programmen installieren muss, kann sich zum Beispiel den Dienst www.ninite.com (englischsprachig) ansehen. Dort kann man aus einer großen Liste an Software eine Auswahl zusammenstellen. Mit einem Klick auf „Get Installer“ wird diese dann ohne nervige Begleitprogramme installiert.

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