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Verkehrsapp : Crossing Elbe: Auf dem schnellsten Weg nach Hamburg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wo lang geht’s am Schnellsten? Die App Crossing Elbe hilft Autofahrern in Hamburg, sich für den besten Weg zu entscheiden.

Wie geht es schneller von oder nach Hamburg – über die Elbbrücken oder durch den Elbtunnel? Stefan Bodeit hat eine App entwickelt, die anhand von Live-Verkehrsdaten Empfehlungen gibt: Brücke oder Tunnel, oben oder unten – „Crossing Elbe“ weiß es.

Stefan Bodeit ist ein Mann mit vielen Ideen. Seit über 15 Jahren ist er selbstständig, entwickelt Ideen und Produkte, skizziert sie, betreut und berät. Immer auf der Suche nach etwas Neuem, etwas Nützlichem. „Alles was ich mache, muss einen Grundnutzen haben. Das ist mein Credo“, sagt der Unternehmer. Diesen Anspruch hatte Stefan Bodeit auch an „Crossing Elbe“.

Die App ist simpel. Die Bedienung unkompliziert und schnell. Einmal geöffnet, zeigt sie einem sofort an, welche Strecke schneller ist – die, über die Elbbrücken oder die durch den Elbtunnel. Anhand der Durchfahrtszeit erkennt seine App, welcher Weg schneller geht und gibt eine Empfehlung. Ist der Zeitunterschied höher als drei Minuten gibt die App dies ebenfalls an. Ein Navigationsgerät ist nicht integriert. Die App berücksichtigt lediglich den Standort, um die Fahrempfehlung Richtung Süden oder Norden auszusprechen. Welche Strecke ist schneller – mehr muss „Crossing Elbe“ nicht können.

Die Idee dafür ist aus der Not entstanden. Wahl-Hamburger Bodeit kommt gebürtig aus Hannover. Den Weg zwischen den beiden Städten kennt er im Schlaf, das Navi zückte er immer nur kurz vor Hamburg, dann, wenn er vor der Entscheidung Elbbrücken oder Elbtunnel stand. Was ihm fehlte: eine schnelle Entscheidungshilfe. So etwas gab es bislang nicht.

Die Live-Daten von Verkehr und Baustellen bekommt Stefan Bodeit durch das sogenannte Transparenzportal der Stadt Hamburg. Im Sinne des Open-Source-Gedankens stellt die Stadt zahlreiche standortbezogene Datensätze bereit, die in die App-Entwicklung mit eingebunden werden dürfen.

Damit Autofahrer auf Schleswig-Holsteins Straßen nicht ohne Vorwarnung in Baustellen geraten, stellte auch das Wirtschaftsministerium des Landes gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau eine Verkehrsapp bereit. Sie gibt Informationen zu Baustellen auf den Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie für einige Kreisstraßen im Land.


> Die Apps „Crossing Elbe“ (für iOS) und „Baustellen SH“ (für Android und iOS) sind kostenfrei im App-Store zu bekommen. Weitere Verkehrsinfos gibt es auf www.shz.de/verkehr

 

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