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Dreyklufts Netzwelt : Connected Car: Wenn aus Autos Mobilität wird

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Apple, Google, AirBnB oder Amazon werden die größten Konkurrenten der Autobauer. Denn Daten sind der Schlüssel zur Mobilität.

Das Auto, das ich fahre, funktioniert ganz gut – wenn ich es als Auto betrachte. Motor, Fahrwerk, Innenraum, Außendesign, alles ganz okay.

Das Problem: Eigentlich brauche ich kein Auto, ich brauche Mobilität. „Im Gegensatz zu den traditionellen Automobilherstellern verstehen die digitalen Unternehmen das Automobil in erster Linie als Plattform für digitale Dienste“, schreibt der Bundesverband Digitale Wirtschaft in einem bemerkenswerten Papier zur Automobilbranche. „Nicht der Verkauf des Autos birgt heute das höchste Skalierungspotenzial in sich, da die zugehörigen Umsätze nur einmalig erzielt werden. Sehr viel größeres Potenzial bieten Produkte und Services“, schreibt der Verband weiter und nennt als Konkurrenten von VW, Mercedes und BMW Anbieter wie Apple, Google, aber auch Uber, AirBnB oder Amazon.

Die hätten gar kein Interesse, in den Verkauf von Autos einzusteigen. Sie würden an Datennetzen - „Connected Cars“ - arbeiten, um rund um die Mobilität „Ökosysteme“, also geschlossene Welten aus Daten und Geräten, zu schaffen.

Wie schlecht Autohersteller das können, beweist mir mein integriertes Navigationssystem. Wenn ich etwa zu einem Hotel muss, dessen Adresse ich nicht kenne, benutze ich mein Smartphone-Navi. Das hat damit kein Problem.

Wenn ich dann noch erfahren würde, dass ich mit einer Kombi aus Car-Sharing und Zug die Strecke schneller und komfortabler schaffe, brauche ich kein eigenes Auto mehr.

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erstellt am 08.Mär.2016 | 17:47 Uhr

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