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Nachfolger der „Ice-Bucket-Challenge“ : „Condom-Challenge“: Wie gefährlich ist der neue Youtube-Hit?

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Ein Kondom, zwei Freiwillige und etwa drei Liter Wasser: Das sind die Zutaten für den neuesten Social-Media-Trend.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2015 | 11:29 Uhr

Im Sommer 2014 war es die „Ice Bucket Challenge“, jetzt erobert die „Condom Challenge“ das Netz. Jugendliche aus den USA lassen sich dabei ein mit Wasser gefülltes Kondom über den Kopf werfen. Doch die Aktion ist gefährlich.

Wie funktioniert die „Condom-Challenge“?

Eine Person sitzt oder steht in der Badewanne und lässt sich von einer zweiten Person ein mit Wasser gefülltes Kondom über den Kopf werfen. Das Kondom weitet sich beim Aufprall und umhüllt den Kopf.

Was soll das?

Witzig aussehen, mehr nicht. Ander als bei der „Ice Bucket Challenge“, die auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose(ALS) aufmerksam machen sollte, hat die „Condom-Challenge“ keinen Auftrag. Auf der britisch-amerikanischen Nachrichten-Webseite „Mashable“ wird gemutmaßt, dass sich jüngere Menschen so zumindest mehr mit dem Thema Verhütung ausseinander setzen könnten. Die Funktion eines Kondom ist allerdings eine andere.

Wie gefährlich ist die Aktion?

Die britische Nachrichten-Website standard.co.uk, dass es bereits fünf Todesopfer gegeben haben könnte. Die Information ist aber unbestätigt. Fest steht allerdings: Die „Condom-Challenge“ birgt Gefahren. Kondome sind darauf ausgelegt, erst bei extremer Belastung zu reißen. Die Folge: Atemnot. Neben Problemen mit der Luftzufuhr können auch Kopfverletzungen auftreten.

Von einem Selbstversuch wird dringend abgeraten.

 
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