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IT-Netz der Arbeitsagenturen : Computer-Problem legt Jobcenter in Deutschland lahm

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Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und Jobcenter konnten am Montag lange nicht arbeiten. Ursache könnte ein Software-Update am Sonntag gewesen sein.

Nürnberg | Technische Probleme im zentralen IT-Netz der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben am Montag Arbeitsagenturen und Jobcenter in ganz Deutschland lahmgelegt. „Die Kolleginnen und Kollegen in allen Dienststellen haben keinen Zugriff auf die Software, die zentral läuft“, bestätigte eine Sprecherin der Nürnberger Behörde. So könnten die Berater keine Stellenanzeigen abrufen und daher auch keine Vermittlungsvorschläge machen. Die Programme zur internen Dokumentation oder dem Abrufen von Emails seien ebenfalls nicht nutzbar.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung“, sagte die Sprecherin - am Dienstag waren die Systeme wieder einsatzbereit. Grund für den IT-Ausfall könnte eine Softwareaktualisierung am Sonntag gewesen sein.

Empfänger von Arbeitslosengeld können jedoch trotz der jüngsten Computer-Panne mit pünktlichen Zahlungen der Bundesagentur für Arbeit rechnen. Es sei gelungen, die fälligen Gelder noch am Montag bei der Deutschen Bundesbank anzuweisen, sagte eine Sprecherin. „Das Geld sollte also an diesem Dienstag auf dem Konto der Empfänger sein.“ Verzögerungen könne es allenfalls bei Postscheck-Empfängern geben. Das dürfte nach Einschätzung der Arbeitsagentur aber am Streik bei der Postbank liegen.

Betroffen seien ohnehin nur diejenigen, denen das Arbeitslosengeld zur Monatsmitte überwiesen werde. „In der Regel erhalten Hartz-IV-Empfänger das Geld aber am Ende des Monats, Arbeitslosengeld-I-Empfänger zum Monatsbeginn“, sagte die Sprecherin.

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erstellt am 21.Apr.2015 | 11:43 Uhr

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