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Maas’ Netzwelt : Chatten mit dem Roboter

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Google plant einen Chatbot-Messenger. Die Konkurrenz ist schon einen Schritt voraus.

Maschinen machen meinen Alltag leichter. Sie helfen mir bei der Arbeit, machen sie sogar erst möglich. Sie unterhalten mich. Sie verbinden mich mit Menschen, die mir wichtig sind, zum Beispiel im Chat. Irgendwann – wahrscheinlich bald – werde ich auch direkt mit Maschinen sprechen oder chatten. Google plant einen Messenger mit Chatbot, erfuhr das Wall Street Journal vergangene Woche.

Ganz neu und einmalig ist diese Idee nicht. In Asien können Menschen schon über den Messenger WeChat einkaufen, einen Tisch im Restaurant reservieren und Termine ausmachen. Hier sitzen am anderen Ende des Chats aber meist Menschen. Facebook testet seit dem Sommer das Projekt „M“, einen intelligenten Messenger. Ein Team überprüft bei dem Experiment, ob Anfragen vom Chatbot beantwortet werden. Der Nutzer sieht nicht, ob ein Auftrag von einem „M Trainer“ oder von einem Computer bearbeitet wurde. Bei Google soll der Chatbot mit künstlicher Intelligenz vermischt werden. Er soll also lernen, wie Menschen kommunizieren.

Die Smartphone-Assistenten Siri (Apple), Cortana (Microsoft) und Google Now beantworten schon längst Fragen mit sonorer Stimme, mithilfe von Kalender- und Kontaktzugriff und Suchmaschinen-Ergebnissen. Und nerven unsäglich. Vielleicht chatte ich mal mit einem Roboter – aber nur, wenn er klüger und netter ist als Siri.

 

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erstellt am 28.Dez.2015 | 18:23 Uhr

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