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Maas' Netzwelt : Blackberrys Rückkehr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Über den Pionier macht man keine Witze mehr. Das Unternehmen hat ein neues Smartphone – „Priv“.

Manchmal gehen Pioniere unterwegs verloren, verlaufen sich, bleiben zurück. Und dann tauchen sie plötzlich wieder auf. Eine solche Geschichte erzählt man sich über Blackberry und das neue „Priv“. 2002 erfand das kanadische Unternehmen mit dem „Blackberry 5810“ das erste Smartphone. Telefonieren, smsen, Termine koordinieren, E-Mails schreiben und im Internet dümpeln – das war eine Revolution. Wer damals Manager war, wird sich erinnern: Ein Blackberry war ein Status-Symbol.

Als ich das erste Mal einen Blackberry bediente, hatte Apple dieses Image schon zerstört . 2011 arbeitete ich in einer Lokalredaktion. Es gab ein Redaktionsblackberry, von allen auch „Knochen“ genannt, auf dem die Polizei anrief, wenn ein Unfall passiert war. Ich hatte mich in nur vier Wochen so an den Touchscreen meines neuen iPhones gewöhnt, dass mein Gehirn die Tastatur ignorierte und mein Zeigefinger beim Versuch, E-Mails zu öffnen, unermüdlich auf dem Display des Blackberrys herumtippte. Der „Knochen“ und ich, wir kamen aus verschiedenen Epochen. Er aus dem Pleistozän, so kam es mir vor. Es war frustrierend.

Alle, die eine Tastatur vermissen, dürfen sich freuen: Der „Blackberry Priv“ hat Tasten. Man kann aber auch wischen. Ob das revolutionär ist? Keine Ahnung. Aber immerhin ist Blackberry nicht mehr verschollen.

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erstellt am 09.Nov.2015 | 17:14 Uhr

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