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Maas' Netzwelt : Bilder von der „Zärtlichkeit Gottes“: Was der Papst auf Instagram postet

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Drei Tage, sechs Bilder, 1,5 Millionen Abonnenten: Papst Franziskus ist auf Instagram ziemlich erfolgreich, findet unsere Kolumnistin.

Papst Franziskus hat im März 2013 mit dem Amt, der Mitra und dem Fischerring auch die neun Twitter-Accounts von Papst Benedikt XVI. übernommen. Seit einigen Tagen nutzt er Bilder, um Christen in aller Welt zu erreichen: Am Samstag veröffentlichte Franziskus sein erstes Foto auf Instagram, mit dem Text: „Betet für mich.“ Am Sonntag folgte ein etwas unscharfes Video. Die Botschaft, gesprochen auf Latein: „Ich beginne einen neuen Weg auf Instagram, um mit euch den Weg der Barmherzigkeit und Zärtlichkeit Gottes zu gehen.“

Sicherheitshalber wurde die Nachricht auch bei Twitter gepostet – es gibt je einen Account auf Latein, Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Arabisch, Polnisch, Französisch und Portugiesisch. Auf Instagram kommen die Übersetzungen in die Bildunterschrift.

In nur drei Tagen hat der Papst mit fünf Fotos und einem Video 1,5 Millionen Instagram-Abonnenten hinter sich versammelt. Trolle sind auch dabei: „Du stinkst“, schreibt etwa ein Nutzer auf Deutsch. Einige Zahlen zum Vergleich: Angela Merkel hat ungefähr 148.000 Abonnenten, Barack Obama 6,5 Millionen. Die Fangemeinde von Kim Kardashian (zur Erinnerung: Reality-TV-Star, Gattin von Rapper Kanye West und Instagram-Diva) zählt 64,5 Millionen Nutzer, allerdings hat sie auch mehr als 3500 Fotos gepostet. Hier das jüngste:

I ❤️ Alber!

Ein von Kim Kardashian West (@kimkardashian) gepostetes Foto am

Franziskus hat also noch Luft nach oben, auch in Konkurrenz zu sich selbst: Sein Twitter-Account auf Englisch hat 8,9 Millionen Follower.

Was kommt als nächstes? Der Oster-Segen „urbi et orbi“ im Livestream auf Facebook oder Periscope? Snapchats aus dem Vatikan? Ich bin gespannt. Der Papst selbst folgt übrigens niemandem auf Instagram – und auf Twitter nur sich selbst.

           

           

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erstellt am 21.Mär.2016 | 17:42 Uhr

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