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Online-Bestellungen : Beim Einkaufen im Internet an den Zoll denken

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Günstige Online-Bestellungen im Ausland sollten stutzig machen und können durch Zollgebühren am Ende sehr teuer werden. Dazu kommt zeitlicher Aufwand, wenn der gekaufte Artikel auf dem Zollamt abgeholt werden muss.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 18:59 Uhr

Bonn | Scheinbar günstige Online-Bestellungen im Ausland können durch Zollgebühren unverhofft teuer werden. Dazu kommt zeitlicher Aufwand, wenn der Käufer seine Ware selbst auf dem Zollamt abholen muss. „Eigentlich kann der Paketbote die Gebühren auch direkt an der Haustür kassieren“, erklärt Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Das geht aber nur dann, wenn alle Unterlagen vollständig sind und alles richtig deklariert ist.“  Verbraucher sind also davon abhängig, dass ihr Onlineshop anständige Arbeit leistet.

 Ob für eine Ware überhaupt Zoll bezahlt werden muss, hängt von ihrem Wert ab: Einfuhrgebühren werden erst ab einem Betrag von 150 Euro fällig, darunter zahlt man nur Steuern, unter 22 Euro sogar gar nichts. Und grundsätzlich gilt die Zollpflicht nur für Waren, die von einem Händler außerhalb der EU bestellt werden. Innerhalb Europas wird es lediglich bei Waren wie Alkohol, Kaffee und Tabak kompliziert – denn dafür wird die sogenannte Verbrauchssteuer fällig. Unter der Adresse www.zoll.de finden Verbraucher weitere Tipps zu Online-Bestellungen im Ausland.

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