„Finanztest“ : Banking-Apps im Test: Viele Programme mit Schwächen

Smartphone raus und mal eben Geld überweisen? Banking-Apps machen das möglich.
Smartphone raus und mal eben Geld überweisen? Banking-Apps machen das möglich.

Mit Smartphones lässt sich nicht nur telefonieren oder im Internet surfen. Stiftung Warentest überprüfte, wie gut sie Bankgeschäfte erledigen.

shz.de von
19. Mai 2015, 18:09 Uhr

Berlin | Die richtige App kann Bankkunden das Leben erleichtern. Denn damit können sie unabhängig vom heimischen Computer ihren Kontostand prüfen, Rechnungen bezahlen oder auch Daueraufträge einrichten. Die Stiftung Warentest hat nun für die Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 6/2015) 38 Programme für Smartphones für die Betriebssysteme iOS und Android untersucht.

Das Ergebnis: Nur 7 der Apps erhielten die Auszeichnung „gut“, 21 waren „befriedigend“, 9 „ausreichend“ und 1 „mangelhaft“. Zu den „guten“ Programmen gehörten verschiedene Apps der Sparkasse für iOS und Android sowie die iOS-Programme der ING-Diba, VR-Banking und Outbank DE. Die Note „mangelhaft“ erhielt die App der Centralway Numbrs (iOS).

Die Apps sind nach Angaben der Tester in vielen Fällen eine für Smartphones angepasste Version des Onlinebanking und bieten ähnliche Funktionen. Bei einigen Apps haperte es aber an nützlichen Funktionen wie dem Einrichten eines Dauerauftrags. Teilweise monierten die Tester auch ungenügende Datenschutzbedingungen. Bei der Nutzerfreundlichkeit schnitten die iOS-Apps oft besser ab als die Apps für Android.

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