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Dreyklufts Netzwelt : Amazon zum Anfassen: Meine Wünsche an Offline-Läden

vom

Auch wenn Amazon einen echten Laden eröffnet: Ich bleibe begeisterter Online-Käufer, schreibt unser Kolumnist.

von
erstellt am 03.Nov.2015 | 16:33 Uhr

Nein, das Internet ist nicht kaputt, auch wenn manche das bei dieser Meldung glauben: Amazon, weltgrößter Online-Händler, hat  einen Offline-Laden aufgemacht. Am heutigen Dienstag in Seattle. Mit Holztüren, betont die Mitteilung. Wo man reingehen kann. Zu jedem Buch, das ist die einzige offensichtliche Verbindung zur Online-Welt, gibt es ein Kärtchen mit den Online-Bewertungen des Buchs. Die bestimmen auch, welche Bücher in den echten Laden kommen.

Ich gebe zu: Ich kaufe viel bei Amazon. Und damit das hier nicht zur einseitigen Schleichwerbung verkommt: Auch bei herrenausstatter.de. Oder bei rose.de. Ich kaufe generell gerne im Internet.

Warum? Weil mich der stationäre Einzelhandel schlecht behandelt. Mich ärgert es, wenn ich drei Läden anfahren muss, um zu erfahren, dass etwas gerade total ausverkauft ist. Und die eine Filiale es nicht hinbekommt, kurz bei der anderen nachzufragen. Oder die Jacke, die es in allen Größen gibt, nur nicht in meiner.

Ich komme ja gerne zu euch in den Laden, möchte aber vorher wissen, ob das, was ich brauche, überhaupt da ist. Einen Satz kann ich nämlich nicht mehr hören: „Das können wir Ihnen bestellen.“ Das kann ich selbst.

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