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Rabattaktion am 11.7. : Amazon Prime Day 2017: Sieben Tipps für Schnäppchenjäger

vom

Beim Amazon Prime Day kündigt der Versandhändler Amazon seinen Kunden ein Schnäppchenfeuerwerk an. Verbrauchschützer sehen das skeptisch.

shz.de von
erstellt am 10.Jul.2017 | 19:54 Uhr

Was ist das?

Amazon Prime ist ein Abo-Dienst, bei dem sich Kunden gegen eine jährliche Gebühr unter anderem aufpreislosen Expressversand und Zugang zum Film- und Serienangebot Amazon Prime Video sichern. Beim Amazon Prime Day sollen nur Prime-Kunden 30 Stunden lang besonders günstige Angebote zu verschiedensten Produkten bekommen. Der eigentliche Amazon Prime Day startet am 11. Juli, doch bereits am Montagabend ab 18 Uhr beginnt der Aufgalopp.

Kann jeder mitmachen?

Nein, die Angebote beim Amazon Prime Day 2017 sind exklusiv für Prime-Kunden. Amazon bietet Interessenten eine kostenlose Prime-Mitgliedschaft für 30 Tage an. Danach fallen 8,99 Euro für eine monatliche Mitgliedschaft an, oder 69 Euro für ein ganzes Jahr. Wer Prime nur für die möglichen Schnäppchen beim Amazon Prime Day 2017 benötigt, kann zum Ende der kostenlosen Testphase kündigen.

Der Druck ist hoch

Wer beim Amazon Prime Day 2017 die echten Schnäppchen bekommen will, muss oft schnell sein. Bei den sogenannten Blitzangeboten zeigt eine Statusanzeige, wie viel Prozent des Kontingents bereits reserviert oder vergriffen sind. Bei stark nachgefragten Produkten, wie Spielekonsolen, beliebten Video-Spielen, stark vergünstigten Tablet-PCs oder Fernsehern, kann es um Sekunden gehen. Das erzeugt Druck. Auch deshalb mahnt Josina Starke von der Verbraucherzentrale Niedersachsen im Gespräch mit unserer Redaktion zur Ruhe.

Schnäppchenfalle lauert

Starke weist außerdem darauf hin, dass die angepriesenen Großrabatte oft mit Vorsicht zu genießen sind. „Immer wieder beziehen sich die angegebenen Rabatte auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, nicht auf den zuletzt gültigen Preis “, sagte Starke. Sie rät Schnäppchenjägern dazu, vor dem Kauf unbedingt die kostenlose Preisvergleichportale im Internet zu nutzen.

Eine Kostenfalle?

Einkaufen beim Amazon Prime Day ist verlockend einfach: Mit wenigen Klicks landen die Waren im Einkaufswagen, bezahlt wird mit Kreditkarte. Das ist bequem, verleitet jedoch auch zu Spontankäufen. So sind schnell mehrere hunderte Euro ausgegeben. Immerhin: Amazon gewährt seinen Prime-Kunden ein 30-tägiges Widerruffsrecht. Davon sollten Käufer allerdings nicht zu regelmäßig Gebrauch machen, denn Amazon hat aus diesem Grund in der Vergangenheit bereits Konten gesperrt.

Auch bei amazon.com?

Der Amazon Prime Day 2017 findet weltweit statt, also auch auf den ausländischen Seiten wie amazon.com, amazon.co.uk, amazon.es oder amazon.fr. Wegen günstigerer Preise kaufen einige Nutzer auch in den USA und Großbritannien ein, denn das deutsche Kundenkonto funktioniert ebenfalls weltweit. Praktisch: Bei Bestellungen im EU-Ausland rechnet Amazon automatisch die Versand- und Zollgebühren ab. Das schafft Tranzparenz und relativiert das ein oder andere vermeintliche Schnäppchen.

Retoure ins Ausland?

Außerdem sollten Auslandskäufer bedenken, dass sie bei einem Gewährleistungsfall mit auch mit dem Händler im Ausland in Verbindung setzten müssen. Auch bei Bestellungen im EU-Ausland berechnet Amazon ein Rücksendekostenanteil, den Kunden vor der Bestellung bedenken müssen, so Verbraucherschützerin Starke.

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