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Safer Internet Day : Aktionstag: Schulen in SH setzen auf Langzeitprojekte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Heute ist Safer Internet Day. Zum weltweiten Aktionstag steht das Thema Sicherheit im Fokus – auch an Schulen in Schleswig-Holstein.

Flensburg | Wer sicher im Netz surfen möchte, muss immer neue Regeln beachten. Heute ist Safer Internet Day – ein weltweiter Aktionstag, an dem junge wie alte Internetnutzer dem Thema Sicherheit im Internet besondere Beachtung schenken sollen. Schulen und Institutionen in Schleswig-Holstein setzen in diesem Jahr jedoch nicht auf einmalige Aktionen an diesem bestimmten Datum, sondern vermehrt auf Projekte, die auf einen längeren Zeitraum ausgelegt sind. Beteiligt sind daran neben den Verbraucherzentralen auch Polizei, Kinderschutzbund oder das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH).

„Man kann Medienkompetenz nicht mehr nur aus einem Blickwinkel betrachten“, erklärt Katrin Rieger von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Um über Themen wie Werbung im Netz, Umgang mit persönlichen Daten, Verträge im Internet, Abzocke oder Apps und Kostenfallen aufklären zu können, strebe man Kooperationen mit Polizei, Datenschützern (ULD) oder weiteren Partnern des Netzwerks Medienkompetenz in Schleswig-Holstein an. Beim Thema Cybermobbing sollen zu Medienscouts ausgebildete Jugendliche ihren Mitschülern helfen.

Anlässlich des Aktionstages geben die Polizeiliche Kriminaldirektion der Länder und des Bundes und das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland Tipps zur Smartphone-Sicherheit: Gerätesperrcode, automatische Displaysperre und ein PIN-Schutz für die SIM-Karte helfen gegen unerlaubten Zugriff. Wer Online-Banking-Apps verwendet, sollte sich die mobile TAN aus Sicherheitsgründen nicht auf dasselbe Gerät senden lassen.

Neue Apps lädt man am besten nur aus den offiziellen Appstores der großen Anbieter herunter. Vor der Installation ist die Prüfung der eingeräumten Rechte Pflicht. Will eine App etwa auf das Kontaktverzeichnis, die Kamera oder die SMS zugreifen, sollte sie dafür nachvollziehbare Gründe haben. Öffentliche WLan-Netzwerke sollte man entweder meiden oder die Verbindung per VPN schützen. Vorsicht bei vermeintlichen Provider-Updates für das Smartphone, die per SMS kommen. Sie können Schadsoftware enthalten.

Zum Safer Internet Day sind die anonymen und kostenlosen Sorgentelefone für Eltern (0800 - 111 0 550) sowie das Kinder- und Jugendtelefon (0800 - 111 0 333) von 9 bis 11 Uhr und von 17 bis 19 Uhr zu erreichen. Weitere Informationen gibt es im Netz unter http://bit.ly/1tMBQV8

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erstellt am 10.Feb.2015 | 08:01 Uhr

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