Hausgeburt statt Krankenhaus : Popstar Hilary Duff veröffentlicht diese intimen Fotos bei Instagram

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Hilary Duff, hier bei einer Veranstaltung 2019, hat ihre kleinste Tochter zu Hause zur Welt gebracht.
Hilary Duff, hier bei einer Veranstaltung 2019, hat ihre kleinste Tochter zu Hause zur Welt gebracht.

Du würdest Dein Baby gerne zu Hause bekommen? Dann werden Dir die Bilder von Hilary Duffs Hausgeburt gefallen. Doch in Deutschland ist ein solches Unterfangen gar nicht so einfach.

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16. Juli 2021, 10:26 Uhr

Los Angeles | In diesem Artikel erfährst Du:

  • Wie die Hausgeburt von Hilary Duff abgelaufen ist.
  • Warum die Schauspielerin und Sängerin sich für diesen Weg entschieden hat.
  • Ob es auch in Deutschland möglich ist, sein Kind zu Hause zu bekommen.

"Ein mühsames, magisches, wundersames Abenteuer": Mit diesen Worten beschreibt Hilary Duff das Leben als Mutter. Die 33-jährige Sängerin hat im März ihr drittes Kind zur Welt gebracht – im heimischen Schlafzimmer. Auf Instagram hat sie nun wunderbare Fotos der Hausgeburt veröffentlicht. Gemacht hat diese die Fotografin Lauren Guilford.

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"Damit ich mich während der Geburt sicher fühle und dahin komme, wo ich hin muss, ist es entscheidend, das richtige Unterstützungssystem zu haben. Die perfekte Menge an Raum, Gegendruck, Humor, Stille und Menschen, die mich in meiner Kraft unterstützen", so Duff zu ihrer Erfahrung nach drei Geburten. Ihre Tochter Mai James Baer kam am 21. März diesen Jahres zur Welt. Mit Ehemann Matthew Koma hat Duff bereits eine bald drei Jahre alte Tochter. Ihr ältester Sohn, der neunjährige Luca, stammt aus ihrer ersten Ehe.

Mehr #neo gibt es hier:

Entscheidend: Menschen, die unterstützen

Das Unterstützungssystem der Sängerin bestand aus gleich mehreren Personen: ihrem Ehemann, den sie als ihren ruhigen Anker beschreibt und der auch auf den Fotos zu sehen ist.

Hilary Duff mit ihrem Mann, dem Sänger Matthew Koma.
Screenshot Instagram/Hilary Duff
Hilary Duff mit ihrem Mann, dem Sänger Matthew Koma.

Außerdem anwesend: ihre Mutter, die sich um die Snacks während der Geburt kümmerte und eine Hebamme. Als wichtigste Unterstützung beschreibt sie jedoch die Menschen, die sich um ihre anderen beiden Kinder kümmerten, so dass sie sich voll und ganz auf die Geburt konzentrieren konnte.

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Hausgeburten in Deutschland schwer umzusetzen

Eine Geburt bezeichnet Duff in dem Post als "harte Arbeit. Jede Art, wie eine Frau ein Baby zur Welt bringt, ist es. Von der Schwangerschaft über den Kaiserschnitt, die Geburt im Krankenhaus oder zu Hause, das Stillen (es macht mich jedes Mal fertig) und das verantwortungsvolle Aufziehen dieser kleinen Wesen zu aufrechten, vertrauenswürdigen, freundlichen Bürgern dieser Welt."

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Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie erscheint eine Hausgeburt vielen Schwangeren wieder als eine attraktive Alternative zum Krankenhaus. Doch in Deutschland ist ein solches Vorhaben gar nicht so einfach umzusetzen: Nur noch wenige Hebammen bieten überhaupt Hausgeburten an. Grund dafür sind stark gestiegene Kosten.

Dieser Text gehört zu unserem neuen Ressort #neo, das sich speziell an junge Leserinnen und Leser richtet. Mehr Infos und alle Texte findest Du hier.

Will eine Hebamme Hausgeburten durchführen, brauch sie nicht nur sehr teures Equipment, wie beispielsweise eine Notfall-Reanimationsausstattung, sondern auch eine Haftpflichtversicherung. Die Kosten für diese wurden von den Versicherungen in den vergangenen Jahren so stark erhöht, dass Hausgeburten für die meisten Hebammen sich einfach nicht rechnen. Im Jahr 2017 fanden gerade einmal 1,6 Prozent aller Geburten in Deutschland außerhalb einer Klinik, also entweder zu Hause oder in einem Geburtshaus statt.

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