Fußballteam aus Thailand : Nach Höhlenrettung: Erste Bilder aus dem Krankenhaus veröffentlicht

Dieses vom Thailand Government Spokesman Bureau zur Verfügung gestellte Bild zeigt drei der aus einer Höhle geretteten Jungen im Krankenhaus.
Dieses vom Thailand Government Spokesman Bureau zur Verfügung gestellte Bild zeigt drei der aus einer Höhle geretteten Jungen im Krankenhaus.

Die geretteten jungen Fußballspieler und ihr Trainer haben die Zeit unter der Erde laut ihrer Ärzte gut überstanden.

shz.de von
11. Juli 2018, 16:14 Uhr

Chiang Rai | Die thailändischen Behörden haben erste Bilder der aus einer Höhle geretteten Jungfußballer veröffentlicht. Auf den Bildern sind mehrere der Jungen in ihren Krankenhausbetten zu sehen. Sie alle tragen Gesichtsmasken, mehrere Krankenhausmitarbeiter sind bei ihnen. Einige Jungen auf den am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentierten Bilder sitzen in ihren Betten, andere sind offenbar kräftig genug, um aufzustehen.

Die zwölf Jungen und ihr Betreuer waren nach mehr als zwei Wochen aus der überfluteten Höhle im Norden Thailands gerettet worden. Nach der aufsehenerregenden Rettungsaktion müssen sie nach Angaben der Behörden noch einige Tage im Krankenhaus verbringen.

Pressevertreter machen während einer Pressekonferenz der Polizei mit ihren Smartphones Fotos von einem Bild der geretteten Jungen im Krankenhaus. Foto: dpa
dpa
Pressevertreter machen während einer Pressekonferenz der Polizei mit ihren Smartphones Fotos von einem Bild der geretteten Jungen im Krankenhaus. Foto: dpa

Drei Jungen haben eine leichte Lungenentzündung. Im Schnitt haben die Kinder zwei Kilo Gewicht verloren. Amtsarzt Thongchai Lertvilairattanapong lobte aber ihren "sehr guten mentalen Zustand". "Wahrscheinlich, weil sie die ganze Zeit als Team verbrachten, wo einer dem anderen hilft."

Die Jungen bekommen jetzt Applaus von allen Seiten. Auch viele Experten hatten es nicht für möglich gehalten, Kinder mit wenig Schwimmkenntnissen und ohne jede Taucherfahrung fast vier Kilometer lang durchs Wasser und die Dunkelheit nach draußen zu bringen. Einer der Taucher, der Däne Ivan Karadzic, meint: "Sie haben sich großartig angestellt."

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