US-Behörde prüft Toploader : Nach den Galaxy-Akkus: Auch Samsungs Waschmaschinen können explodieren

<p>Dieser Mann hat keinen Grund zur Sorge, denn nur Toploader sind betroffen.</p>

Dieser Mann hat keinen Grund zur Sorge, denn nur Toploader sind betroffen.

Samsung hat möglichweise den nächsten Skandal am Hals. Die Problem-Waschmaschinen wurden über fünf Jahre verkauft.

shz.de von
29. September 2016, 13:24 Uhr

Neuer Ärger für Samsung: Nach dem Debakel mit brennenden Akkus beim Top-Smartphone Galaxy Note 7 nehmen US-Aufseher auch Waschmaschinen des südkoreanischen Konzerns ins Visier. Man sei in „aktiven Gesprächen“ mit der Verbraucherschutzbehörde CPSC über potenzielle Sicherheitsprobleme bei einigen Maschinen, die zwischen März 2011 und April 2016 hergestellt worden seien, teilte das südkoreanischen Unternehmen am späten Mittwoch mit. Laut einer Verbraucher-Klage flogen Waschmaschinen beim Betrieb auseinander, Kabel und Schrauben landeten an der Wand.

Samsung erklärte, „in seltenen Fällen“ könnten bei den betroffenen Geräten beim Waschen von Bettwäsche oder großer sowie wasserfester Artikel „nicht normale“ Vibrationen aufkommen. Es gehe nur um einige Modelle von Maschinen, die von oben befüllt werden, Toploader genannt. Verbraucher können per Eingabe der Seriennummer, die sich oben auf der Hinterseite des Gerätes befindet, auf einer Website prüfen, ob ihr Gerät betroffen ist.

Der Sender ABC berichtete, der CPSC (Consumer Product Safety Commission) seien seit Anfang vergangenen Jahres 21 Zwischenfälle gemeldet worden. Drei Frauen reichten deswegen im August eine Klage im Bundesstaat New Jersey ein. Sie wollen daraus eine Sammelklage vieler Betroffener machen. Auf Fotos in den Unterlagen sind zerstörte Maschinen und zum Teil auch Schäden an umliegenden Wänden zu sehen.

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