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Musik : Von Rap bis Rock: Soundtrack «The Bling Ring»

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Paris Hilton hat für Sofia Coppolas neuen Film «The Bling Ring» die Tür zu ihrem Anwesen in Hollywood geöffnet. Was gibt es zu sehen? Viel Pink? Unmengen an Klamotten und Schuhen? Übertriebener Luxus, wohin man nur schaut? Richtig! Eine Luxuswelt aus Glitzer.

In «The Bling Ring» erzählt Sofia Coppola eine fast unglaubliche Geschichte, die allerdings tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht: Vor einigen Jahren zog eine Gruppe Jugendlicher durch die Villen der Hollywood-Stars - und raubte sie aus.

Ein knackiger und hipper Soundtrack gehört mit zu ihren Fischzügen in der Welt der Reichen und Schönen - gemeinsam zusammengestellt von Sofia Coppola und dem Musikproduzenten Brian Reitzell. Dass mit «Bankrupt!» auch ein Song von Phoenix dabei ist, verwundert nicht, denn die US-Regisseurin ist mit dem Phoenix-Frontmann Thomas Mars verheiratet. Ansonsten aber gibt es manche Überraschung auf dem Soundtrack, der Indie-Rock, Rap, Pop und Krautrock vereint.

Allerdings hätte er auch ganz anders ausfallen können, denn ursprünglich sollte Kanye West viel stärker in das Projekt eingebunden werden, was sich aber aber aus Zeitgründen ziemlich zerschlagen hat, wie Brian Reitzell im Interview mit dem Online-Musikmagazin «Pitchfork» verriet. Er hätte sich sogar eine Kollaboration von West mit Phoenix vorstellen können. Nichts wurde es, aber der Super-Rapper ist immerhin mit den Tracks «All Of The Light» (über die dunklen Seiten des Ruhms) und «Power» vertreten.

Azealia Banks Feat. Lazy Jay hat es mit «212» auf den Soundtrack geschafft, weil Emma Watson, die eine der Hauptrollen in «The Bling Ring» spielt, den Song mochte. Keine Frage, Rap gibt den Ton bei «The Bling Ring» an.

Geld, Drogen und die «Gucci Bag» (Reema Major) - die Sehnsüchte der Kids und die Celebrity-Luxuswelt finden ihren Widerhall auf dem Soundtrack, der sich mit Can («Halleluwah») sogar einen Krautrockausflug erlaubt. Nicht unbedingt dass, was Teenager heute hören, aber der trommellastige Song ist eine hübsche Avantgarde-Irritation. Zum Chillen ist Klaus Schulze mit «Freeze» vertreten. Und das Duo Sleigh Bells grätscht mit ihrem Noise-Rock gekonnt in die «übermächtige» Rap-Phalanx.

Und worin es in dem Film geht, das erzählt Frank Ocean in dem Song «Super Rich Kids», der den ebenso überraschenden wie geschmackvollen Soundtrack beendet.

Website The Bling Ring

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erstellt am 19.Aug.2013 | 00:27 Uhr

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