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Musik : Tribute «Red Hot + Fela» für den Afrobeat-Pionier

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Die Fela-Kuti-Festspiele zum 75. Geburtstag des 1997 an Aids gestorbenen Afrobeat-Pioniers gehen weiter: Nach und neben einer umfangreichen Reissue-Serie mit seinen wichtigsten Platten ist jetzt das Tribute-Album «Red Hot + Fela» erschienen.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2013 | 08:07 Uhr

Der vom Label Knitting Factory und der Aidshilfe-Organisation Red Hot herausgebene Sampler enthält 13 Fela-Kuti-Tracks in der Neufassung bekannter und weniger bekannter Künstler aus Worldmusic, Soul, Hip-Hop, Rock und Avantgarde: My Morning Jacket, Kronos Quartett, ?uestlove (The Roots), Angelique Kidjo, Tony Allen, Kip Malone/Tunde Adebimpe (TV On The Radio) - um nur einige Prominente aus dem riesigen Gastaufgebot zu nennen.

Mal respektvoll und eher traditionell, mal mutig-modernistisch interpretieren die erklärten Fela-Fans Tracks aus dem Werk des Mannes, der Afrobeat seit den 70er Jahren auf die Pop-Weltkarte setzte und unermüdlich für Demokratie auf seinem Kontinent kämpfte. So lassen Nneka und Sinkane in «No Buredi (No Bread)» Techno-Beats einfließen, Just A Band/Childish Gambino verknüpfen Rap und Jazz («Who No Know Go Know«), die US-Folkrocker My Morning Jacket lassen sich viel Zeit bei ihrer bläsersatten Session zu «Trouble Sleep».

Die Wiederentdeckung des bahnbrechenden Musikers und Polit-Aktivisten Fela Kuti, dessen Söhne Femi und Seun selbst Afrobeat-Stars sind, war lange überfällig. Der 75. Geburtstag am 15. Oktober 2013 liefert den perfekten Anlass. Zuletzt gratulierte beispielsweise auch Paul McCartney per Video, und Thom Yorke (Radiohead) nannte Fela Kuti als wichtigsten Einfluss für sein Nebenprojekt Atoms For Peace. Nicht zuviel der Ehre.

Website Red Hot + Fela

Website Fela Kuti

Website Red Hot

Label

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