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Konzert in Hamburg : Stars ganz nah – Imagine Dragons von 7500 Fans gefeiert

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Pop-Hymnen mit Paukenschlag: Auf ihrer Europatournee machen die Indie-Rocker von Imagine Dragons auch einen Stopp in Hamburg - und werden dabei von 7500 Fans gefeiert.

Hamburg | Im Rahmen ihrer „Smoke + Mirrors“-Europatour haben sich die Indie-Rocker von „Imagine Dragons“ am Donnerstagabend in Hamburg von 7500 Fans feiern lassen. Die vier Jungs aus der amerikanischen Glücksspiel-Metropole Las Vegas spielten sowohl Songs aus ihrem aktuellen Album „Smoke + Mirrors“ als auch bekannte Hits wie „Radioactive“. Dabei gelingt es der Band, den kompletten Saal gleich zu Beginn mit ihrem hymnenartigen Sound und ihren rhythmischen, eindringlichen Trommelschlägen im Sturm zu erobern.

Die Imagine Dragons sind eine US-amerikanische Indie-Rock-Band aus Las Vegas. Die Band wurde im Jahre 2008 gegründet. Bekannt wurden die Musiker 2012 durch die Songs „It’s Time“ und „Radioactive“. Aktuell ist die Band auf Tournee.

Die Fans bejubeln die Jungs von Imagine Dragons vom ersten Ton an, zücken bei ruhigeren Songs ihre Handylampen und Feuerzeuge und stimmen bei jeder Gelegenheit mit ein. Und auch wenn die Halle an diesem Abend nicht vollständig ausverkauft ist, tut das der euphorischen Stimmung keinen Abbruch. Immer wieder passiert es sogar, dass ein übermächtiger Gesangschor Frontmann Dan Reynolds seiner gesanglichen Aufgaben entbindet. Dieser scheint an diesem Abend die Nähe zu seinem Publikum zu genießen. Er singt und tanzt auf einem an die Bühne angrenzenden Steg, der weit in die Menge hineinragt, nimmt selbst gebastelte Plakate entgegen und klettert sogar von der Bühne hinab in den Zuschauerraum.

Mehrfach bringt Reynolds zudem den ganzen Saal mit kleinen, persönlichen Anekdoten zum Lachen. „Ich habe heute erst gelernt, dass „Tschüss“ nicht „Danke“ bedeutet. Und ich hatte mich schon gewundert, dass die Leute bei den vorherigen Deutschlandkonzerten nach jedem Song immer gehen wollten“, erzählt er. Der Saal dankt ihm seine Offenheit mit wogendem Applaus, der nicht abzureißen scheint. 

Sänger Dan Reynolds (r) und Schlagzeuger Daniel „Z“ Platzman beim Konzert in Hamburg.

Sänger Dan Reynolds (r) und Schlagzeuger Daniel „Z“ Platzman beim Konzert in Hamburg.

Foto: Daniel Bockwoldt, dpa
 

Doch Frontman Reynolds stimmt auch ernstere Töne an. So lobt er sichtlich gerührt vor allem Deutschlands Rolle bei der Bewältigung der Flüchtlingswellen, als er sagt: „Ihr Deutschen rettet jeden Tag Leben. Ich hoffe, dass der Rest der Welt euch zusieht und von euch lernt.“ Eine perfekte Überleitung zu dem Song „I Was Me“, der Anfang der Woche veröffentlich wurde und dessen Erlös vollständig an die UN Flüchtlingshilfe gespendet wird. Am Ende verabschieden sich die Indie-Rocker mit zwei Zugaben von einem schier hingerissenen Publikum.

Zur Zeit sind Imagine Dragons mit ihrem gleichnamigen zweiten Album „Smoke + Mirrors“ auf Europatournee. Ihre Reise durch Deutschland beenden die Indie-Rocker mit zwei abschließenden Konzerten in Berlin und Stuttgart.

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erstellt am 16.Okt.2015 | 12:34 Uhr

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