Musik : Smart und spielerisch: Luke Temples Solo-Album

Hübsche Melodien und smarte Grooves: Luke Temple.  Dusdin Condren
Hübsche Melodien und smarte Grooves: Luke Temple.  Dusdin Condren

Mit dem weiterhin existierenden Projekt Here We Go Magic schaffte Luke Temple voriges Jahr eine mitreißende Mixtur aus Folk, Pop, Beats und Loops. Unter eigenem Namen klingt seine Musik kaum weniger interessant - und vor allem ganz anders.

shz.de von
22. Oktober 2013, 09:07 Uhr

Auf dem vierten Soloalbum «Good Mood Fool» (Secetly Canadian) fügt der junge Mann aus Salem/Massachusetts 80er-Jahre-Electropop und Sixties-Soul zusammen. Die von der Plattenfirma genannten Referenzen - Peter Gabriel zu «So»-Zeiten oder Curtis Mayfield - treffen es ganz gut.

Mit «Katie» und «Florida» hat Temple sogar zwei kleine Hits im Gepäck. Hübsche Melodien und smarte Grooves fließen dem auch schon mal als bildender Künstler aktiven Multi-Instrumentalisten also nach wie vor locker aus der Feder.

Luke Temples Band Here We Go Magic - zuletzt vom renommierten Produzenten Nigel Godrich (Radiohead, Atoms For Peace) betreut - hat zweifellos das größere Indiepop-Potenzial. Auf seinen Soloplatten klingt alles eine Nummer kleiner und auch spielerischer. Fans von intelligentem Singer/Songwriter-Stoff mit einem Faible für juvenilen Falsettgesang dürften aber auch bei «Good Mood Fool» wieder auf ihre Kosten kommen.

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