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Musik : Mitreißende Mixtur: Folkpunk von Larry And His Flask

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Darauf muss man erstmal kommen: Zwei Brüder aus dem US-Westküstenstaat Oregon verbinden mit ihrer Band Country-Folk, Bluegrass, Rockabilly, Balkanpop, Mariachi, Ska und Punk. Die heterogene Mixtur zündet, das Ergebnis ist mitreißend.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 15:33 Uhr

Das Sextett Larry And His Flask wurde vor zehn Jahren von Jamin Marshall (Drums) und Jeshua Marshall (Vocals) gegründet. Zuletzt ging man mit dem britischen Folkpunk-Barden Frank Turner auf Tournee - das machte Sinn. Ebenso wie Support-Slots für die Dropkick Murphys - oder der Vergleich des Indie-Magazins «Visions»: «...als würden Gogol Bordello und die Mad Caddies zusammen Mumford & Sons covern.»

Eine Menge Referenznamen, die aber nicht überdecken sollen, dass die Musik von Larry And The Flask auf «By The Lamplight» (Xtra Mile/Soulfood) zwar sehr eklektizistisch, aber eben auch originell ist. Mit höllischem Tempo werden hier wahlweise Gitarre, Banjo oder Mandoline geschrubbt, Posaune, Trompete, Geige und Akkordeon liefern weitere Klangfarben.

Dass alle sechs Bandmitglieder mal mehr oder weniger windschief mitgrölen und -singen, erhöht noch den Reiz dieser so urwüchsigen wie hochenergetischen Platte. Man kann sich bei Songs wie «Home Of The Slave» oder «Tides» gut vorstellen, wie in Nullkommanix der Tanzboden glüht. «By The Lamplight» - eine irrwitzige Folkpunk-Gaudi aus dem kühlen Nordwesten der USA.

Website Larry And His Flask

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