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Musik : Ein bunter Mix von Jason Derulo

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Jason Derulo arbeitet sich in Deutschland langsam nach oben: Sein selbstbetiteltes Debütalbum, das 2010 erschien, landete auf Platz 49. Mit «Future History» (2011) kam er bereits auf Rang 32.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2013 | 16:17 Uhr

Am Samstag (21. September) ist Jason Derulo 24 Jahre alt geworden und hat mit «Tattoos» bereits sein drittes Album am Start, das nach einer langen Leidenszeit erschienen ist. Der Musiker hatte sich bei Tanzproben die Wirbelsäule gebrochen und musste längere Zeit pausieren. Ein schmerzhafter Prozess, jetzt aber scheint alles wieder im Lot zu sein.

Diese lebensbedrohliche Erfahrung aber habe ihn reifen lassen, meint Jason Derulo. «Ich bin erwachsener geworden», sagte er dem US-Magazin «Jet». Außerdem sei er sehr verliebt, was seinen Niederhall auch auf seinem neuen Album fand, für das er über 300 Songs geschrieben haben soll.

Der Song «Marry Me» ist eine einzige tirillierende Liebeserklärung an seine Freundin Jordin Sparks, ebenfalls eine sehr erfolgreiche Sängerin («Tattoo»). Es habe sie vollkommen umgehauen, als ihr Jason den Song zum ersten Mal vorspielte, meint sie. «Ich war total erstarrt, weil er so schön war», sagte sie US-Moderator Ryan Seacrest. «Es ist so schön, wenn er aus seinen Erfahrungen schöpft und darüber schreibt.» Ihren Liebsten hat sie zudem bei der schmachtenden Piano-Ballade «Vertigo» unterstützt.

Im Vorfeld gab es bereits eine hitzige Diskussion über das Cover von «Tattoos», das nur einen Steinwurf von Ushers Artwork von «Looking 4 Myself» entfernt ist. Jason Derulo aber war schon immer ein Künstler, der sich seine Inspiration überall holt. Und eigenes Profil hat er genug. «Ich mache einfach, was sich gut anfühlt und anhört. Ob ich es jetzt selber von Anfang an schreibe oder mir einen Teil eines großen Stück eines anderen Musikers nehme und daraus wieder etwas Tolles mache - für mich ist das so etwas wie eine Zusammenarbeit», meint der überzeugte Eklektiker.

Gerne wird Jason Derulo in die R&B-Schublade gesteckt, die ist ihm aber viel zu eng. «Wenn ich der Typ wäre, der die Artikel schreibt, dann würde ich einem Künstler niemals einen Titel anhängen - besonders einem Künstler wie mir: Ich mache einfach ganz unterschiedliche Musik, ich bin von ganz unterschiedlichen Stilen beeinflusst: Rock, Eurodance und sogar Country inspirieren mich», sagte einmal der Nachrichtenagentur dpa.

Entsprechend bunt gemischt ist «Tattoos» geraten. Balladen, Gassenhauer, Dance, Hip-Hop, Pop und R&B - alles drauf. «Mein Hauptziel war es, verschiedene Sounds zu mixen. Auf dem Album gibt es so viele Wendungen...», sagte er dem «Daily Star». Wenn man die Abwechslung sucht, ist das perfekt. Ein Album aus einem Guss aber ist «Tattoos» nicht geworden.

Website Jason Derulo

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