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Musik : Ed Kowalczyk rockt mit Peter Buck

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Was macht eigentlich Peter Buck? Nach dem offiziellen Ende von R.E.M. (2011) hat es der 56-jährige Gitarrist etwas ruhiger angehen lassen, untätig war er allerdings nicht.

Er hat nicht nur Chloe Johnson geheiratet, die seine dritte Frau wurde, Buck hat auch mit ein paar Freunden im letzten Jahr ein Soloalbum veröffentlicht, das er in lediglich fünf Tagen aufgenommen hat - eine Collector's Edition in geringer Stückzahl auf Vinyl. Just for fun.

Dabei war auch Scott McCaughey, der lange Zeit mit R.E.M. gespielt hat. Ein Wiederhören gibt es mit jetzt beiden auf dem neuen Soloalbum von Ed Kowalczyk, der mit seiner Band Live Millionen von Platten verkauft hat. Dabei ist «The Flood And The Mercy» allerdings kein «neues» R.E.M.-Album geworden, dazu ist der Rock von Ed Kowalczyk eine Spur zu erdig und bodenständig. Kowalczyk steht drauf, Kowalczyk ist drin.

Spaß hatten die drei jedenfalls bei den Aufnahmen: «Wir hatten wunderbare Tage im Studio als wir Gitarre, Mandoline, Sitar, Farfisa-Orgel und andere seltsam klingende Instrumente aufgenommen haben. Es klingt alles sooooo gut!», schrieb Kowalczyk auf seiner Facebook-Seite. Und Peter Buck spielte auch seine Mandoline, mit der er schon den R.E.M.-Hit «Losing My Religion» veredelt hat.

Exotisch aber ist Ed Kowalczyks zweites Soloalbum nicht geworden. Sein bodenständiger und solider Rock mit Hang zu balladeskem Pathos ist mehr in der Vergangenheit zu verorten als ein Aufbruch zu neuen Ufern. Innovation ist nicht unbedingt Kowalczyks Ding, dazu erinnert «The Flood And The Mercy» manchmal doch zu sehr an Stadionrocker wie Bon Jovi oder gar Foreigner. Alles nicht neu - muss ja aber auch nicht immer sein.

Ed Kowalczyk kommt demnächst für zwei Konzerte nach Deutschland: 27.09. Köln - Luxor, 01.10. Berlin - Frannz Club

Website Ed Kowalczyk

Ed Kowalczyk bei Facebook

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erstellt am 11.Sep.2013 | 16:11 Uhr

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