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Geschichte : «Die Akte Lindenberg» wird in Potsdam geöffnet

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Panikrocker Udo Lindenberg hatte jahrelang für seinen Auftritt am 25. Oktober 1983 in Ost-Berlin gekämpft. Was damals hinter den Kulissen geschah, ist nun in der Villa Schöningen in Potsdam zu sehen.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 09:30 Uhr

Fernsehmoderator Reinhold Beckmann hat «Die Akte Lindenberg - Udo und die DDR» geöffnet und daraus mit Falko Korth einen Dokumentarfilm gedreht. Sänger und Moderator präsentierten das Werk am Montag, das fortan die Dauerausstellung zur deutsch-deutschen Teilung ergänzt. Neu hinzugekommen ist auch die Videoinstallation «Das Leben im Todesstreifen» des Berliner Künstlers Stefan Roloff.

Beckmann hatte Lindenberg 1983 als Ton-Assistent für die ARD nach Ost-Berlin begleitet. Es war das einzige Konzert, das der inzwischen 67-Jährige damals in der DDR geben durfte. Vor allem mit seinem Song «Sonderzug nach Pankow» hat sich der Altrocker ein Denkmal in der deutsch-deutschen Geschichte gesetzt.

Die Villa Schöningen ist nur einen Steinwurf von der nach Berlin führenden Glienicker Brücke entfernt. Sie liegt damit an der früheren Grenze von Ost und West. 2007 erwarben der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, und der Manager Leonhard Fischer das Haus. Seit 2009 ist dort die Dauerausstellung zu sehen.

Villa Schöningen

Text zum Film «Die Akte Lindenberg»

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