Geburtstermin naht : Warten auf den Nachwuchs von Carla Bruni-Sarkozy und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy

Soviel ist sicher: Carla Bruni-Sarkozy kann jetzt jeden Moment zum zweiten Mal Mutter werden. (Foto: Jacques Brinon)
Soviel ist sicher: Carla Bruni-Sarkozy kann jetzt jeden Moment zum zweiten Mal Mutter werden. (Foto: Jacques Brinon)

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07. Oktober 2011, 08:46 Uhr

Ganz Frankreich spekuliert über den Geburtstermin des ersten gemeinsamen Kindes von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni. Doch die Baby-Premiere im Pariser Elysée-Palast lässt weiter auf sich warten.
Die Paparazzi warten bereits, es dringen jedoch keine Informationen nach außen
Während die Paparazzi seit Tagen auf der Lauer liegen, zucken Beamte im Regierungsapparat bei Fragen nach dem Nachwuchs von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy (56) und seiner Gattin Carla Bruni-Sarkozy (43) resigniert mit der Schulter.
"Wir wissen es nicht", betonte am Donnerstag ein ranghoher Mitarbeiter im Außenministerium. Bedeutungsschwer verwies er auf die Agenda des Präsidenten. Der sei gerade zu einem Staatsbesuch nach Armenien sowie am Wochenende nach Berlin unterwegs. "Würde er das tun, wenn der Nachwuchs jede Stunde unterwegs wäre?", orakelte er. Es sei auch keine offizielle Erklärung zu erwarten, wenn das erste Babyschreien im Elysée ertöne.
Carla Bruni und Sarkozys Vater nähren die Gerüchteküche
Erst vor ein paar Tagen hatte Sarkozys Vater Spekulationen und Erwartungen mit vertraulichen Details über die Schwangerschaft seiner Schwiegertochter angeheizt. "Voraussichtlicher Geburtstermin ist der 3. Oktober", hatte Pàl Sarkozy (83) der "Bild"-Zeitung gesteckt - dementierte das aber kurz darauf wieder. Der Tag der Deutschen Einheit kam und ging. Ohne, dass etwas über den präsidialen Nachwuchs bekannt wurde.
Die Frau des Staatschefs hatte betont: "Vom 1. Oktober an kann es jederzeit soweit sein. Mein erstes Kind, Aurélien, ist auch zu früh gekommen." Ausgerechnet zu dem kritischen Zeitpunkt marschierten am Dienstag 2000 Hebammen streikend durch Paris - nur böse Zungen behaupten, der Zeitpunkt ihres Protestes sei nicht zufällig gewählt.
Das Geschlecht des französischen Präsidenten-Babys ist noch unbekannt
Die Mutterfreuden der Première Dame interessieren im Ausland offenbar weitaus mehr als in den nationalen Medien. Die sind mit den Folgen der Finanzkrise beschäftigt. "Am Ende könnte Silvio Berlusconi der Erste sein, der die Nachricht verkündet", scherzte am Donnerstag ein Behördenmitarbeiter mit Blick auf die Doppel-Staatsangehörigkeit der geborenen Italienerin Bruni-Sarkozy. Auch das Neugeborene dürfte die Doppel-Nationalität bekommen.
Präsident Sarkozy hat bereits drei Kinder von zwei Frauen sowie einen Enkelsohn, seine Model-Frau Carla bisher den zehnjährigen Aurélien aus einer früheren Beziehung. Unklar ist weiter, ob er einen Bruder oder eine Schwester bekommt. Angeblich soll eine Klinik im Pariser 16. Arrondissement für die Geburt vorgesehen sein. Sie wird nach Medienberichten seit Tagen dezent von Sicherheitskräften bewacht.

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