Obduktionsergebnis : Virus-Infekt und Gehirnentzündung bei Eisbär Knut

Knut wurde nur vier Jahre alt. Foto: dpa
Knut wurde nur vier Jahre alt. Foto: dpa

Avatar_shz von
01. April 2011, 12:04 Uhr

Nun liegt das Ergebnis der Obduktion vor: Der am 19. März überraschend gestorbene Eisbär Knut litt an einer Virus-Infektion. Diese führte über mehrere Wochen zu entzündlichen Zerstörungen im Gehirn des Tieres.
Virusinfektion schädigte auch Knuts Rückenmark
Nach dem Zusammenbruch und dem Sturz ins Wasser ist Knut im Zoologischen Garten ertrunken. Das gaben der Zoo Berlin und das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin bekannt. Auch das Rückenmark sei in der Folge der Entzündung krankhaft geschädigt worden.
IZW-Präsident Heribert Hofer teilte mit, dass keine Missbildung auf Grundlage von Gen-Defekten entdeckt wurde. Eine IZW-Pathologin ergänzte, es gebe auch keine Hinweise auf übermäßigen Stress als mögliche Krankheitsursache.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen