King of Pop schlägt King of Rock : Tote Topverdiener: Jackson bleibt Nummer 1

Michael Jackson: 170 Millionen Dollar in 12 Monaten - posthum. Foto: dpa
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Michael Jackson: 170 Millionen Dollar in 12 Monaten - posthum. Foto: dpa

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26. Oktober 2011, 12:40 Uhr

Michael Jackson starb im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren und hat seinen Erben in den letzten 12 Monaten rund 170 Millionen Dollar beschert, schätzt das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" in seiner jährlichen Liste mit den Einkünften gestorbener Promis. Der "King of Pop" bleibt damit Spitzenverdiener unter den toten Weltstars, gefolgt vom "King of Rock and Roll", Elvis Presley. In seinem Todesjahr 2009 hatten sich die Einnahmen Jacksons gar auf 275 Millionen Dollar belaufen.
Die irische Band "U2" konnte als weltweit einziger Pop-Act im vergangenen Jahr mehr Umsätze verzeichnen. Forbes führt den das königliche Einkommen Jacksons auf Plattenverkäufe und Einnahmen aus Jacksons Sony/Atv- Musikrechtekatalog zurück.
Weitere Showgrößen auf den "Plätzen"
Der 1977 gestorbene Elvis Presley erntete posthum 55 Millionen Dollar. Die Touristenattraktion Graceland, die hohen Ticketpreise der langjährigen "Vive-Elvis-Show" in Las Vegas und die Vermarktung seiner Musik brachten ihn damit auf den Silberrang. Schauspielerin Marilyn Monroe schaffte es 49 Jahre nach ihrem Tod mit 27 Millionen Dollar auf den dritten Platz.
Auch von einer Vegas-Show profitierte Ex-Beatle John Lennon, der sich gleichauf bei 12 Millionen den fünften Rang mit Elizabeth Taylor teilt . Die im März verstorbene Oscar-Gewinnerin profitierte vor allem von dem Verkauf des Parfüms "White Diamonds", welcher allein 54 Millionen Dollar in die Kassen der Erben spülte.
Zeichner und Physiker in den Top-10
Keine "Peanuts" sind auch die 25 Millionen Dollar, die Cartoonist Charles M. Schulz seinen Nachfahren mit seiner Serie um Charlie Brown und Snoopy jährlich einbringt. Der im Jahr 2000 gestorbene Zeichner konnte sich erneut - auch ohne Plattenverkäufe - auf dem vierten Platz behaupten. Als einziger Deutscher in der Auflistung landete Wissenschafts-Ikone Albert Einstein auf Platz 7.
Das Einkommen der toten Spitzenverdiener wird alljährlich im Oktober auf Basis von Gesprächen mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter geschätzt.
"Forbes"-Bericht, dpa, shz.de

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