Justin Bieber und Lady Gaga gehen leer aus : Taylor Swift schnappt sich drei American Music Awards

Taylor Swift triumphierte in Los Angeles. Foto: dpa
Taylor Swift triumphierte in Los Angeles. Foto: dpa

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21. November 2011, 11:23 Uhr

Musiklegende mit 21: Taylor Swift nahm am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles drei der begehrten "American Music Awards" mit nach Hause.
Damit bekam die Countrysängerin einen Musikpreis mehr als die Londonerin Adele und die New Yorkerin Nicki Minaj. Swift wurde aber auch als "Künstlerin des Jahres", gekührt und dominierte somit die Veranstaltung beinahe im Alleingang. Die junge Frau ist nicht etwa im Herzland des Country, den Südstaaten, sondern dem sehr deutsch geprägten Pennsylvania im Nordosten der USA aufgewachsen.
Eigentlich war Adele die Favoritin für den Hauptpreis und für den Abend an sich. Denn die englische Soulsängerin, selbst auch erst Anfang 20, hatte mit vier Nomierungen die meisten vorzuweisen. Zum Schluss reichte es für zwei Preise.
Swift überwältigt vor Freude
Den Preis als "beste Künstlerin", ganz zum Schluss der Show vergeben, schien Swift selbst zu überraschen. Sie dankte "meinen Freunden, meiner Familie, Gott - ach, einfach allen, denen ich so viel zu verdanken habe." Um den Preis hatte sie mit Adele, Katy Perry, Lil Wayne und Lady Gaga konkurriert.
Am innigsten freute sich die schöne Countrybardin jedoch über die Auszeichnung für ihr Album "Speak Now!" "Ich habe die Platte selbst geschrieben. Ihr habt keine Ahnung, was die Tatsache, dass es auf diese Weise geehrt wird, für mich bedeutet", jubelte sie begeistert.
Gaga und Bieber diesmal ohne Preis
Lady Gaga blieb diesmal, völlig ungewohnt, ohne Preis. Auch Katy Perry gewann in keiner der Kategorien, bekam aber einen Sonderpreis: Die 27-Jährige erhielt eine Auszeichnung aus der Hand von Supermodel Heidi Klum, weil sie als erste Frau von nur einem Album fünf Singles ausgekoppelt und zu Nummer-Eins-Hits gemacht hatte. Das hatte vor ihr nur Michael Jackson geschafft. Justin Bieber, der im Vorjahr noch vier Preise gewonnen hatte, musste die Heimreise diesmal ohne eine der begehrten Trophäen antreten.
Ein strahlender Star des Abends war eine vierfache Mutter von fast 40 Jahren, die gar nicht singt: Heidi Klum zog die Blicke mit einem silberglänzenden Kleid auf sich.
Die American Music Awards sind seit fast 40 Jahren die Konkurrenzpreise zu den Grammys. Die kleinen goldenen Grammophone gelten zwar als die bedeutenderen Auszeichnungen. Die AMAs haben aber eine hohe Bedeutung, weil die Preisträger nicht von der Musikindustrie, sondern durch Verkaufszahlen und Internetabstimmungen bestimmt werden. Erfolgreichster Künstler der AMA-Geschichte ist Michael Jackson mit 26 Preisen.
American Music Awards, dpa, shz.de

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