30.000 jubeln auf den Straßen von Monaco : Strahlende Fürstin Charlène am Nationalfeiertag

Prinz Albert und Charlene am Nationalfeiertag. Foto: dpa
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Prinz Albert und Charlene am Nationalfeiertag. Foto: dpa

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21. November 2011, 12:52 Uhr

Die Bürger des Fürstentums Monaco haben nach 30 Jahren endlich wieder einen Nationalfeiertag mit einer Fürstin gefeiert. Anmut und royale Schönheit kehrten in das mediterrane Fürstentum zurück, als Fürst Albert II. (53) und seine Frau, Fürstin Charlène (33) am Samstag eine Heilige Messe in der Kathedrale von Monaco besuchten und anschließend den etwa 30.000 Unterntanen vom Balkon des Grimaldi-Palastes aus zuwinkten.
Seit Anfang Juli sind sie ein sichtbar glückliches Ehepaar. Sie wohnten der traditionellen Parade der Schlossgarde bei und besuchten am Abend ein Gala-Dinner in der Oper. Der 19. November ist seit 1949 Nationalfeiertag. Charlènes Vorgängerin, Fürstin Gracia Patricia, starb vor 29 Jahren.
Der Feiertag, an dem sich die ganze Fürstenfamilie traditionell volksnah zeigt, bezieht sich auf den Namenstag des langjährigen Fürsten Rainier III. Von 1949 bis zu seinem Tod im April 2005 regierte der Vater des jetzigen Fürsten Albert das kleine Land am Mittelmeer. Er modernisierte das heute reiche Monaco und holte mit seiner Hochzeit mit der Filmschauspielerin Grace Kelly ("Über den Dächern von Nizza") Hollywood-Glamour an die Côte dAzur. 1982 starb die Fürstin und Mutter von Albert sowie Caroline und Stéphanie bei einem Autounfall.
Am Samstag trug Fürst Albert eine dunkle Uniform, Charlène verzückte die Schaulustigen mit einem beigefarbenen, eher weiten Kostüm, das ihre Figur gut verdeckte - was sogleich in Medien und Bevölkerung Spekulationen um eine mögliche Schwangerschaft anheizte. Schon lange wurde keine Schwangerschaft mehr so herbei gesehnt, wie die von Charlène. An diesem glamourösen Freudentag träumte wohl ganz Monaco von fürstlichem Nachwuchs. Charlène zeigte sich überaus entspannt und lächelte viel.
dpa, shz.de

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