Albert II. und Charlène : So feiert Monaco die fürstlichen Zwillinge

Endlich ist der Nachwuchs da: Das Fürstentum Monaco freut sich über die Zwillinge von Fürst Albert II. und Fürstin Charlène. Das Mädchen soll Gabriella heißen, der Junge Jacques.

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11. Dezember 2014, 13:30 Uhr

Monaco | Salutschüsse und Schampus: Das kleine Fürstentum Monaco zeigt, wie sehr es sich über die Ankunft einer Prinzessin und eines Prinzen freut. Gestern verkündete das Fürstenhaus stolz auf seiner Facebookseite die Geburt der Kinder und ihre Vornamen: Gabriella Thérèse Marie, geboren um 17.04 Uhr sowie Jacques Honoré Rainier, geboren um 17.06 Uhr.

Nach der Geburt der Zwillinge haben die Monegassen damit begonnen, Häuser und Gebäude mit den Farben des Fürstentums, rot und weiß, zu beflaggen. Sie wollen ihre Begeisterung auf diese Weise bis zu dem Tag kundtun, an dem sich Fürst Albert II. (56) und Fürstin Charlène (36) mit den Zwillingen vom Balkon ihres Palastes aus präsentieren. Wann das sein wird, war noch offen. Das wird dann ein Feiertag für Monaco sein.

Vor dem Fürstenpalast hatten sich nach Medienberichten noch am Mittwoch Menschen mit Fähnchen in den Farben Monacos versammelt, um die Ankunft der Zwillinge zu begrüßen. Der Palast selbst erstrahlte in den Landesfarben.

Abgeordnete und Mitglieder der Regierung hoben ihr Glas für einen Toast auf Gabriella und Jacques. Die Regierung des Fürstentums beglückwünschte Albert und Charlène und nannte es einen „glücklichen und historischen Augenblick“, der alle in Monaco mit dem Paar verbinde, teilte sie am Donnerstag mit.

In Deutschland konnten royalfreundliche Medien ihre Freude kaum zurückhalten und orakelten ihre Titel bereits vor der Geburt zurecht.

Schon kurz nach der offiziellen Nachricht von der Geburt hatten am Mittwochabend 42 Kanonenschüsse von der früheren Festung Fort Antoine das freudige Ereignis angekündigt - 21 für jedes Kind. Albert hatte festgelegt, dass nicht wie bei dieser Tradition üblich 101 Schüsse bei der Geburt eines Jungen abgefeuert werden.

Monacos Kirchenglocken läuteten, Schiffssirenen ertönten vom Hafen und vom Mittelmeer her, wie die Zeitung „Monaco-Matin“ festhielt. Der kleine Prinz, sollte er denn eines Tages seinem Vater nachfolgen und nächster Fürst von Monaco werden, würde den Titel Jacques II. tragen. Der Junge war zwar zwei Minuten nach der Zwillingsschwester auf die Welt gekommen, er ist allerdings nach den Regeln der Thronerbe.  Neben der Freude über die Kinder, wird dies auch auch kritisch beobachtet.

Mit den ersten Kindern des seit Juli 2011 verheirateten Paares ändert sich die Thronfolge im Herrscherhaus. Bisher wäre der Chefsessel auf dem fürstlichen Felsen auf die Linie von Alberts Schwester Prinzessin Caroline von Hannover (57) und ihrem ältesten Sohn Andrea Casiraghi (30) übergegangen. Die beiden unehelichen Kinder des Fürsten werden nach monegassischen Regeln in der Thronfolge nicht berücksichtigt.

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