Bond-Legende : Roger Moore fürchtet das Schießen

Ein furchtsamer Bond: Roger Moore. Foto: Patrick Seeger
Ein furchtsamer Bond: Roger Moore. Foto: Patrick Seeger

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17. Oktober 2012, 11:43 Uhr

Zwischen 1973 und 1985 war Roger Moore James Bond, der Agent mit der Lizenz zum Töten. Unzählige Male ließ er es dabei aus dem Pistolenlauf knallen - Schießereien gehörten einfach dazu. Der echte Roger Moore - gerade 85 Jahre alt geworden - hätte als Agent wohl nicht lange überlebt: vor Schüssen würde er am Liebsten davonlaufen. In einem Interview mit der Zeitschrift "Cinema" sagte der Hollywoodstar, Waffen abzufeuern sei für ihn bei den Dreharbeiten das Schwierigste gewesen. "Ich habe es gehasst und schon immer vor dem Abdrücken geblinzelt. Deshalb habe ich Ohrstöpsel getragen."
Er habe sich in der Rolle des waghalsigen Geheimagenten überhaupt oft gefürchtet, sagte Moore, der in sieben Bond-Filmen die Hauptrolle übernahm, der Zeitschrift weiter. Das Tollste daran, "007" zu spielen sei gewesen, "nach Hause zu gehen, meine Finger und Zehen zu zählen und zu denken: Glück gehabt, es ist alles noch dran. Für heute." Moore selbst sieht sich nicht als den ultimativen Bond-Darsteller. Der "Bild" sagte der Engländer, Sean Connery sei der beste Bond – bis der aktuelle 007 Daniel Craig erschien.

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