Sohn von Königin Elizabeth II : Prinz Andrew gibt Rolle als Außenhandelsbeauftragter auf

Prinz Andrew gibt seinen Job auf. Foto: dpa
Prinz Andrew gibt seinen Job auf. Foto: dpa

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22. Juli 2011, 11:40 Uhr

Prinz Andrew (51) hat nach Jahren der Kritik an seinen zweifelhaften Kontakten seine Rolle als Außenhandelsbeauftragter der britischen Regierung aufgegeben. Er verzichte auf die offizielle Bezeichnung, werde aber weiter im Ausland für die Wirtschaftsbeziehungen seines Landes eintreten, teilte der Mittlere der drei Söhne von Königin Elisabeth II. am späten Donnerstagabend mit.
Prinz Andrew hat Kontakt zu verurteiltem Sexualstraftäter und libyschem Diktator

Andrew war unter anderem kritisiert worden, weil er enge Kontakte zum US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein unterhielt, der in den USA wegen Sex mit Minderjährigen verurteilt wurde. Dem Bruder von Thronfolger Prinz Charles und Ex-Mann von Sarah "Fergie" Ferguson werden außerdem Beziehungen zur Familie von Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi, libyschen Waffenschmugglern und anderen dubiosen Menschen nachgesagt.
Andrew rechtfertigte seine Entscheidung in einer Mitteilung: "Da die Entwicklung meiner Rolle rasch vorangeht und um von mir gemachte Veränderungen zu betonen, habe ich beschlossen, dass die Bezeichnung, die ich mir gegeben habe, als ich die Rolle des Sonderbeauftragten übernahm, ihren Dienst geleistet hat und für meine Arbeit heute und vor allem in der Zukunft nicht mehr nötig ist."

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