Hitliste der Mundarten : Norddeutsch steht hoch im Kurs

Ein kräftiges 'Moin Moin' kommt gut an. Foto: dpa
Ein kräftiges "Moin Moin" kommt gut an. Foto: dpa

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02. Oktober 2012, 11:20 Uhr

Morgen (3.10) jährt sich der Tag der Wiedervereinigung zum 22. Mal, doch ganz ist die Deutsche Einheit noch nicht vollzogen - insbesondere sprachlich gibt es große regionale Unterschiede. Bayerisch mögen die einen gerne hören, Berlinerisch die anderen. Doch auf die Beliebtheit eines Dialektes können ist laut einer Studie Verlass: Norddeutsch.
Sächsisch hingegen ist in der Hitliste als Schlusslicht geführt und somit der unbeliebteste Dialekt in Deutschland. Nur 8 Prozent aller Deutschen bezeichnen die ostdeutsche Mundart als ihren Lieblings-Dialekt, wie das Meinungsforschungsinstituts YouGov in einer Umfrage anlässlich des Tags der Deutschen Einheit ermittelte. Vorletzter und vorvorletzter auf der Skala der "sympathischsten Dialekte" wurden Berlinerisch (11 Prozent) und Kölsch (13 Prozent).
Nord und Süd an der Spitze
Mit den Dialekten im hohen Norden und im tiefen Süden können sich die Deutschen dagegen am meisten anfreunden: Bayerisch mögen 27 Prozent der Befragten am liebsten, knapp hinter Spitzenreiter Norddeutsch. Die Mundart, wie sie zum Beispiel Hamburger sprechen, ist der Liebling von 29 Prozent der Deutschen.
Ein etwas anderes Bild bietet sich, unterscheidet man zwischen Ost- und Westdeutschen. Ganz erwartbar stehen im Osten Deutschlands Sächsisch und Berlinerisch hoch im Kurs, im Westen sind es dagegen Bayerisch und Kölsch. Den Geschmack aller Deutschen vereint jedoch das Norddeutsche. 29 Prozent sowohl der West- als auch der Ostdeutschen lauschen am liebsten der Mundart aus dem Norden. YouGov befragte für diese Studie 1.048 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in der Zeit vom 21. bis 24. September.

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