17 Jahre nach seinem Tod : "Nirvana"-Sänger Kurt Cobain erhält ein Denkmal

Kurt Cobain ist nicht vergessen: Eine Gedenktafel in Aberdeen bei Seattle erinnert bereits an ihn. Foto: dpa
Kurt Cobain ist nicht vergessen: Eine Gedenktafel in Aberdeen bei Seattle erinnert bereits an ihn. Foto: dpa

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07. April 2011, 11:36 Uhr

Genau 17 Jahre ist es her, als der "Nirvana"-Sänger Kurt Cobain an einer Überdosis Heroin starb. Nun erhält er ein Denkmal in seiner Heimatstadt.
Kurt Cobain erhält Denkmal in Aberdeen
In dem Örtchen Aberdeen, US-Bundesstaat Washington, nicht zu verwechseln mit dem weit größeren Namensvetter in Schottland, wurde jetzt eine Statue für den Musiker enthüllt, wie die Zeitung "The Daily World" am Mittwoch berichtete. Die Skulptur stellt eine Gitarre aus grauem Beton da, die gleiche Fender-Gitarre, wie Cobain sie immer benutzte. In den Beton sind Liedzeilen eingelassen, die auf die Stadt verweisen.
Er blieb seiner Geburtsstadt in den Liedern treu
Kurt Donald Cobain war 1967 in Aberdeen geboren worden und hatte seine Kindheit in dem Städtchen mit nur gut 16.000 Einwohnern verbracht. Hier war 1987 auch "Nirvana" entstanden. Als die Band zu Weltruhm gelangte und sie mit ihrer Musik eine ganze Generation prägte, wurde Aberdeen bei Fans in der ganzen Welt bekannt. Cobain hatte in seinen Liedern immer wieder Anspielungen auf die Stadt gebracht.
Nirvana-Sänger starb an einer Überdosis Heroin
Cobain litt schon sehr früh unter Magenproblemen, die jedoch nicht behandelt werden konnten und die während seiner Tourneen immer schlimmer wurden. Bald begann er Drogen zu nehmen, da diese den Schmerz linderten. Ab 1990 spritzte sich Cobain immer öfter Heroin und versuchte anhand sechs Therapieanläufe der Sucht zu entkommen, jedoch ohne Erfolg. am 5. April 1994 starb Cobain in seinem Haus in Seattle. Er wurde mit einer dreifachen Überdosis Heroin und einem Kopfschuss aus seiner Schrotflinte aufgefunden.

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