Mehr Platz für die jährlich 600.000 Besucher : Lübecker Buddenbrookhaus wird umgebaut und erweitert

Das Buddenbrookhaus in Lübeck. Foto: dpa
Das Buddenbrookhaus in Lübeck. Foto: dpa

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22. August 2011, 11:03 Uhr

Das Buddenbrookhaus in Lübeck soll kräftig wachsen. Die Kulturstiftung Lübeck hat auch das Gebäude neben dem Geburtshaus von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (1875-1955) in der Mengstraße gekauft. In den nächsten zwei Jahren sollen dort neue Räume für Wechselausstellungen, Vorträge und die museumspädagogische Arbeit entstehen.
Rund 600.000 Besucher pro Jahr besuchen die Dauerausstellung
Dadurch bekommen die Dauerausstellungen zu Manns Roman "Buddenbrooks" sowie zur Familie Mann deutlich mehr Platz. Das sei dringend nötig, denn das Buddenbrookhaus stoße mit rund 600.000 Besuchern und 350 Gruppen pro Jahr an seine Kapazitätsgrenzen, sagte der Leiter, Holger Pils, der Nachrichtenagentur dpa.
Ausstellungsfläche wird sich nach dem Umbau die Ausstellungsfläche verdoppeln
Möglich wurde der Kauf durch eine Förderung des Bundes in Höhe von 300.000 Euro. "Die bestehenden Mietverträge laufen bis 2013, bis dahin werden wir frei werdende Räume als Büros oder für die Museumspädagogik nutzen", sagte der Direktor der Kulturstiftung, Hans Wisskirchen. Erst in der dritten Phase werden das neue und das alte Haus komplett umgebaut, dadurch wird sich die Ausstellungsfläche verdoppeln.
Wann genau das erweiterte Buddenbrookhaus eröffnet werden kann, steht noch nicht fest. Das Buddenbrookhaus gehörte den Großeltern von Thomas Mann, der dem Haus in seinem wohl bekanntesten Roman "Buddenbrooks" ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Die Nachbildungen der darin beschriebenen Repräsentationsräume sind Teil der Dauerausstellung "Die "Buddenbrooks" - ein Jahrhundertroman".

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