Trennung von Lebensgefährten : Liebesaus bei Hape Kerkeling

Hape Kerkeling hat sich von seinem langjährigen Lebensgefährten Angelo Colagrossi getrennt.
Hape Kerkeling hat sich von seinem langjährigen Lebensgefährten Angelo Colagrossi getrennt.

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07. März 2011, 12:11 Uhr

Traurige Tage für den Komiker Hape Kerkeling: Nach 27 Jahren zerbrach die Beziehung zu seinem Lebensgefährten Angelo Colagrossi. "Es war ein schmerzlicher Prozess" sagt Kerkeling der "Bild am Sonntag", aber "Wir konnten unsere Leben nicht mehr miteinander teilen."
Berufs- und Privatleben sind zu stark miteinander verschmolzen
Der 46-jährige Komiker Kerkeling und sein 50-jähriger Lebensgefährte Angelo Colagrossi hatten in den letzten Jahren eng zusammen gearbeitet. Colagrossi ist Regisseur und Drehbuchautor, durch gemeinsame Projekte seien Berufs- und Privatleben des Paares immer mehr miteinander verschmolzen. Zahlreiche Produktionen hatten Kerkeling und Colagrossi in den vergangenen Jahren zusammen aufgenommen, unter anderem "Horst Schlämmer - Isch kandidiere!". Die beiden hatten das Drehbuch zusammen geschrieben, Colagrossi führte die Regie.
Die Trennung war zum Schluss unausweichlich. "Wir haben auf uns nicht mehr genug aufgepasst. Und dann waren wir uns plötzlich fremd." Als sie nur noch "nebeneinander geschwiegen" hätten, habe Kerkeling den ersten Schritt gemacht und sei ausgezogen. Trotz allem bleibe Angelo immer seine "große Liebe", sagte der Komiker. Es sei eine "freundschaftliche Trennung" gewesen, "und wir haben auch weiter unsere gemeinsame Produktionsfirma".
Arbeit als Ablenkung
Hape Kerkeling war in der letzten Zeit immer wieder als möglicher Nachfolger von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass...?" im Gespräch gewesen. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" wollte der Komiker dazu nichts sagen, verwies statt dessen auf seine zahlreichen anderen Projekte. Er habe momentan viel zu tun und schreibe unter anderem an einem Berlin-Roman. Und im Herbst gebe es eine Dokumentationsserie im ZDF mit dem Titel "Unterwegs in der Weltgeschichte". Auch sein Bestseller "Ich bin dann mal weg" wird jetzt von dem Erfolgsproduzenten Nico Hofmann verfilmt. Allerdings will Kerkeling selbst nicht die Hauptrolle spielen. "Da muss jemand anders ran, ich kann mich unmöglich heute als Mann von 36 spielen."

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