Drehstart vom "Herr der Ringe"-Vorreiter : "Hobbit" voraussichtlich im Winter 2012 im Kino

Peter Jackson war zuerst gar nicht als Regisseur geplant, ist dann aber für Guillermo del Toro eingesprungen. Foto: dpa
Peter Jackson war zuerst gar nicht als Regisseur geplant, ist dann aber für Guillermo del Toro eingesprungen. Foto: dpa

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22. März 2011, 10:17 Uhr

In den kommenden 14 Monaten wird in Neuseeland gedreht. Die Dreharbeiten zu dem Fantasy-Epos "The Hobbit" sind nach vielen Verzögerungen in Gang gekommen.
Regisseur Jackson schuld an der Verzögerung
"Herr der Ringe"-Regisseur Jackson musste im Januar wegen eines durchbrochenen Magengeschwürs operiert werden. Ursprünglich sollte bereits im Februar gedreht werden. Für die 3D-Filme treten die "Herr der Ringe"-Stars Elijah Wood, Ian McKellen und Cate Blanchett erneut vor die Kamera. Als weitere Darsteller stehen Martin Freeman als junger Bilbo Beutlin und Andy Serkis fest. Der erste Teil wird voraussichtlich im Winter 2012 auf die Leinwand kommen, der Nachfolgefilm Ende 2013.
"Hobbit" erzählt die Geschichte des Hobbits Bilbo Beutlin
"Hobbit" ist chronologisch vor der «Herr der Ringe»-Trilogie angesetzt, die mit vielen Oscars ausgezeichnet wurde. Der britische Autor J.R.R. Tolkien erzählt in der 1937 veröffentlichten Vorgeschichte die Abenteuer des Hobbits Bilbo Beutlin. Dieser gehört einem kleinwüchsigen friedfertigen Völkchen an, das die Fantasiewelt Mittelerde bevölkert.
Etliche Verzögerungen durch Rechtsstreit, Absprünge und Schulden
Die geplante Hobbit-Verfilmung wurde jahrelang von Problemen verfolgt. Zunächst musste ein Rechtsstreit mit den Tolkien-Erben um Einnahmen aus der "Herr der Ringe"-Trilogie beigelegt werden. 2009 sprang der zunächst vorgesehene Regisseur Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth") ab. Erst im vorigen Oktober gab das unter einer Schuldenlast kriselnde Filmstudio MGM nach monatelanger Unsicherheit grünes Licht für die Produktion.
Neuseeland sagte Millionen an Steuernachlässen zu, um die Produktion in Jacksons Heimat zu holen. Der Inselstaat änderte eigens seine Arbeitsgesetze, was zu Protesten internationaler Schauspieler-Gewerkschaften führte.

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