Zwei neue Talkgrößen in der ARD und Sat.1 : Harald Schmidt verrät nichts über die Talkshow von Günther Jauch

Harald Schmidt (l.) ist gespannt wie ein Flitzebogen auf den Start von Günther Jauch. Foto: dpa
Harald Schmidt (l.) ist gespannt wie ein Flitzebogen auf den Start von Günther Jauch. Foto: dpa

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22. August 2011, 10:56 Uhr

TV-Satiriker Harald Schmidt hält sich mit Kommentaren über den mit Spannung erwarteten Talkshow-Start von Moderator Günther Jauch in der ARD noch zurück.
Harald Schmidt äußert sich nicht über das Thema Günther Jauch
In einer Interviewrunde am Samstagabend in Hamburg darauf angesprochen, antwortete der 54-Jährige: "Sie können doch nicht erwarten, dass dieser Millionen-Dollar-Satz sinnlos hier von mir vergeudet wird. Das ist der kostbarste Satz, den die deutsche Fernsehbranche in dieser Saison zu vergeben hat. Ich meine, da kann ich gleich auf Facebook gehen!"
Late-Night-Talker Schmidt, der selbst inzwischen von der ARD wieder zu Sat.1 gewechselt ist und dort demnächst ebenfalls mit einer neuen Show antritt, reibt sich schon voller Vorfreude die Hände: "Schauen Sie mal: Der Gott der Late Night hat es so gewollt, dass Günther Jauch am 11. September startet und meine erste am 13. ist", sagte er und kündigte an, sich in seiner ersten Sendung dem Thema Jauch zu widmen. "Das wird meine Aufgabe sein, das zu analysieren, am Dienstag dem 13. - aber gegen Abendgage."
ARD: Ab September gibt es wöchentlich fünft Talkshows
Von September an sind in der ARD wöchentlich fünf Talkshows zu sehen: Neben Neuzugang Jauch talken noch Sandra Maischberger, Anne Will, Frank Plasberg und Reinhold Beckmann. Schmidt hat dazu seine «eigene private Wette laufen, wie sich das entwickelt». Wie diese konkret aussieht, wollte er aber nicht verraten.
Harald Schmidt wünscht sich einen dritten Sendetermin für seine Show in Sat.1
Noch einmal bekräftigte Schmidt, dass aus seiner Sicht eigentlich ein dritter wöchentlicher Sendetermin für seine Show ideal wäre. Für das gleiche Geld? "Ich werde pro Sendung bezahlt", sagte er. "Es wundert mich, dass immer der Eindruck erweckt wird, die ARD hätte mir 50 Millionen gegeben, und dafür bin ich zweimal vorbeigekommen."

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