Leute : Die Promi-Geburtstage vom 05. November 2013: Tatum O'Neal

Tatum O'Neal hat schon viel erlebt und erreicht in ihren zurückliegenden 50 Lebensjahren.
Tatum O'Neal hat schon viel erlebt und erreicht in ihren zurückliegenden 50 Lebensjahren.

Tatum O'Neals Leben hatte alle Zutaten für ein Hollywood-Märchen: Die talentierte Tochter des gut aussehenden Schauspielers Ryan O'Neal («Love Story») gewinnt schon als Zehnjährige einen Oscar für die beste Nebenrolle in «Paper Moon» (1973).

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05. November 2013, 00:07 Uhr

Sie arbeitet mit Stars wie Peter Bogdanovich, Stanley Kubrick, Mick und Bianca Jagger, Walter Matthau, Dustin Hoffman, Cher und Madonna zusammen. Sie heiratet den Weltklasse-Tennisspieler John McEnroe auf der Höhe seines Ruhmes und bekommt drei Kinder mit ihm.

Doch O'Neal, die an diesem Dienstag (5. November) 50 Jahre alt wird, enthüllt selbst alle Schattenseiten ihres Lebens. In ihrer Autobiografie «Und mein Leben beginnt jetzt» (englischer Titel: «A Paper Life») beschreibt sie sich als unsicheres kleines Mädchen, das ein Leben lang Anerkennung und Bestätigung sucht. Verloren als Scheidungskind zwischen den Eltern, vernachlässigt und missbraucht, am Ende drogensüchtig. Die Ehe mit McEnroe geht 1992 auseinander, um das Sorgerecht für die Kinder kämpft sie einen aussichtslosen Kampf. Die Schauspiel-Karriere bricht ein.

Das Buch schreibt sie 2004, kurz nach einem Drogenentzug. Vier Jahre später wird sie von der New Yorker Polizei beim Drogenkauf erwischt, das Gericht brummt ihr eine weitere Behandlung auf. Es gab viele Dramen, schon in O'Neals Kindheit. Das Schauspielerpaar Ryan O'Neal und Joanna Moore ließ sich scheiden, als sie gerade drei Jahre alt war. Neben Bruder Griffin hat Tatum noch zwei Halbgeschwister, darunter Ryan O'Neals Sohn aus dessen langer und bewegter Beziehung mit dem «Drei Engel für Charlie»-Star Farrah Fawcett.

Der «Love Story»-Star hatte auch mit Tochter Tatum ein kompliziertes Verhältnis. Kaum Zeit für die Kinder und Neid auf ihren Erfolg, wirft ihm die Tochter in ihrem Memoiren vor. In «Paper Moon» (1973) spielt Ryan O'Neal einen Trickbetrüger während der großen Depression, der sich mit einem gerissenen kleinen Mädchen (Tatum) durchschlägt. Die Zehnjährige gewinnt den Oscar als beste Nebendarstellerin. Der Vater sei damals so neidisch gewesen, dass er sie aus Frust schlug, schreibt Tatum. In einem Interview des Sender ABC spricht die Schauspielerin 2011 über eine jahrelange Funkstille mit ihrem Vater. Erst jetzt würden sie sich wieder näher kommen.

Nach «Paper Moon» war Tatum O'Neal zunächst groß im Geschäft. Mit Walter Matthau drehte sie 1975 die Komödie «Die Bären sind los», mit Christopher Plummer und Anthony Hopkins «Alles Glück dieser Erde», mit Burt Reynolds «Nickelodeon». An ihre Erfolge als hochbezahlter Kinderstar konnte sie später nie wieder anknüpfen. Nur gelegentlich steht die Schauspielerin vor der Kamera.

Der Regisseur und Künstler Julian Schnabel engagierte sie 1996 für sein Künstlerporträt «Basquiat», zuletzt drehte sie an der Seite von Kristen Stewart und Dakota Fanning «The Runaways» (2010) über eine Mädchenrockband der 70er Jahre. Sie war auch in den TV-Serien «Sex and the City», «Law & Order: Criminal Intent», «Rescue Me» und «Wicked Wicked Games» zu sehen.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND
ROCKWELL, Sam amerikanischer Schauspieler 45 05.11.1968 Daly City USA
ADAMS, Bryan kanadischer Rocksänger 54 05.11.1959 Kingston Kanada
SHEPARD, Sam amerikanischer Schauspieler, Bühnen- und Drehbuchautor 70 05.11.1943 Fort Sheridan USA
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