Karneval in der Schweiz : Der Basler "Morgenstraich" ist ein Publikumsmagnet

Der 'Morgenstraich' ist nur was für Frühaufsteher. Foto: dpa
Der "Morgenstraich" ist nur was für Frühaufsteher. Foto: dpa

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14. März 2011, 12:34 Uhr

In Deutschland ist Karneval bereits vorbei, doch in Basel geht es eine Runde weiter: Tausende Narren und Zehntausende Zuschauer sind am Montagmorgen zum traditionellen "Morgenstraich" in die Schweizer Grenzstadt Basel gekommen. Pünktlich um vier Uhr wurden im Stadtgebiet die Straßenbeleuchtungen ausgeschaltet.
Die Narren starten morgens um vier
Bunt kostümierte Narren in Gruppen zogen mit Laternen und beleuchteten Motivwagen durch die dunklen Gasen. Sie wurden musikalisch begleitet von Narren mit Trommeln und Piccoloflöten. In diesem Jahr beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 480 Gruppierungen an dem Spektakel. Die närrischen Tage in Basel stehen dieses Mal unter dem Motto "Zämme fägts" (etwa: Zusammen passt es).
"Morgestraich, vorwärts marsch!"
Mit dem Ruf "Morgestraich, vorwärts marsch!" setzten sich die Narrengruppen in Bewegung. Nur die Laternen beleuchteten die dunklen Straßen und Gassen, in denen sich Narren und Zuschauer drängelten. Auf den bemalten Laternen, Wagen und Requisiten wurden die Schweizer Themen des vergangenen Jahres aufgegriffen. Die jüngsten Ereignisse in Japan wurden nicht thematisiert.
Der "Morgenstraich" ist ein Touristenmagnet. Die Besucher kamen aus der ganzen Schweiz, aber auch aus Deutschland und Frankreich. Aus Deutschland fuhren mehrere Sonderzüge zum "Morgenstraich".

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