Seit Jahren wieder gemeinsam auf der Bühne : Berlin Festival endet mit den Rhythmen der Beginner

Mal wieder ein gemeinsamer Auftritt von Jan Delay mit seiner Gruppe Beginner. Foto: dpa
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Mal wieder ein gemeinsamer Auftritt von Jan Delay mit seiner Gruppe Beginner. Foto: dpa

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12. September 2011, 11:28 Uhr

Das Berlin Festival in der historischen Kulisse des Flughafens Tempelhof hat in diesem Jahr rund 15.000 Musikfans angezogen. Es ging am Samstagabend friedlich und ohne Zwischenfälle mit den Rhythmen der Beginner zu Ende.
Zum ersten Mal seit sieben Jahren stehen die Beginner wieder gemeinsam auf der Bühne
Das Hamburger Hip-Hop-Trio stand für das zweitägige Festival zum ersten Mal seit sieben Jahren gemeinsam auf der Bühne. Im vergangenen Jahr war die beliebte Veranstaltung aus Sicherheitsgründen verkürzt worden.
Zum Auftakt am Freitag hatte der britische Senkrechtstarter James Blake seine Fans zum Jubeln gebracht. Die US-Band Battles begeisterte mit ihrem verzerrten Gesang. Die ebenfalls aus Amerika kommende Sängerin Santigold wurde trotz der zeitweiligen Tonprobleme vom Publikum gefeiert - fast wie zum Dank holte sie während ihrer Show einige Fans zum Tanzen auf die Bühne. Auch die schottische Gruppe Primal Scream und ihre englischen Kollegen von Suede fanden viel Zuspruch.
Aloe Blacc begeisterte die Masse mit Soul, R&B und Jazz
Am Samstag lockte Aloe Blacc mit seiner Mischung aus Soul, R&B und Jazz. Spätestens das Lied "You Make Me Smile" sorgte für ausgelassene Stimmung in den Hangars. Die US-Band Beirut begeisterte mit ihren Indieklängen, die stark von osteuropäischer Musik geprägt sind.
Härter ging es bei Boys Noize zu. Der Wahlberliner DJ unterstrich den Bass seiner elektronischen Musik mit Pyrotechnik. Die maskierten Bandmitglieder der Bloody Beetroots verwendeten für ihre aggressive Electro-Show dagegen Lichtblitze aus dem Stroboskop.
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden nach dem vergangenen Jahr verbessert
Im vergangenen Jahr hatte es mit bis zu 20.000 Besuchern einen größeren Ansturm gegeben. Wegen des großen Gedränges vor einer Halle brachen die Veranstalter die Konzerte am zweiten Tag deutlich früher als geplant ab. Zuvor waren im Juli bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. Dieses Mal wollten die Veranstalter des Berlin Festival mit ihrem neuen Konzept möglichen Gefahren vorbeugen.

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