Amy Winehouse : Amys Haus für zwei Millionen versteigert

Das Haus, in dem Amy Winehouse lebte und starb, hat einen neuen Besitzer. Foto: dpa
Das Haus, in dem Amy Winehouse lebte und starb, hat einen neuen Besitzer. Foto: dpa

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04. Dezember 2012, 02:41 Uhr

Amy Winehouse Haus konnte keinen Käufer finden - nun wurde die Londoner Residenz der verstorbenen Soul-Diva versteigert. Es ist der Ort, an dem die berühmte Sängerin das letzte Jahr ihres kurzen Lebens verbrachte: Im Sommer letzten Jahres starb sie dort an einer Alkoholvergiftung. Etwa zwei Millionen Pfund (rund 2,5 Millionen Euro) ist der Höchstbietende bereit für das Anwesen der Grammy-Gewinnerin zu zahlen. Das berichtete die Zeitung "The Independent" am Montag online.
Nach einem Wettstreit zwischen vier Bietern kam das Gebäude im Londoner Stadtteil Camden für exakt 1,98 Millionen Pfund unter den Hammer. Das Höchstgebot lag damit über dem veranschlagten Listenpreis von 1,8 Millionen Pfund. Amy zahlte damals mehr: Gemeinsam mit ihrem Vater Mitch hatte sie das Anwesen im April 2010 für umgerechnet etwa 2,2 Millionen Euro gekauft.

"Unterkunft mit vier Etagen"

In der Beschreibung der Immobilie bliebt die Erwähnung des Namens von Amy Winehouse unerwähnt - stattdessen wurde es als "geräumige, gut geplante Unterkunft mit vier Etagen" beschrieben, die einen "Musikraum mit schallisolierten Wänden" besitzt. Die alkoholkranke 27-jährige Popsängerin wurde am 23. Juli 2011 leblos in dem Haus gefunden - mit 4,16 Promille im Blut.
Nach ihrem Tod wollte ihre Familie das Haus für 2,7 Millionen Pfund selbst wieder verkaufen - sie konnte aber keinen Käufer finden. "Das Haus steht leer und es kostet ein Vermögen, es instand zu halten", begründete Mitch Winehouse damals den Verkauf.

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