"Tag des offenen Denkmals" : 4,5 Millionen Besucher nahmen am Denkmalstag teil

Der ehemalige Wasserturm des großherzoglichen Wasserwerks in Karlsruhe.
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Der ehemalige Wasserturm des großherzoglichen Wasserwerks in Karlsruhe.

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12. September 2011, 11:39 Uhr

Der "Tag des offenen Denkmals" hat am Sonntag nach Schätzungen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit rund 4,5 Millionen Menschen angelockt.
2600 Orte beteiligten sich am "Tag des offenen Denkmals"
Unter dem Motto "Romantik, Realismus, Revolution" waren rund 7500 Schlösser, Villen, Kirchen und Industriedenkmäler aus dem 19. Jahrhundert geöffnet, die sonst selten öffentlich zugänglich sind. Etwa 2600 Orte beteiligten sich an der Aktion.
"Denkmalschutz und Denkmalpflege für jeden fassbar zu machen, ist das erklärte Ziel des Denkmalstages", sagte die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Rosemarie Wilcken, bei der zentralen Eröffnungsfeier in Trier. Quer durch die Republik gab es ein buntes Programm mit zig Führungen, Vorträgen und Aktionen. Viele Denkmäler seien erstmals dabei, sagte eine Sprecherin der Stiftung Denkmalschutz.
"Tag des offenen Denkmals" ist der deutsche Beitrag zur den "European Heritage Days"
Wilcken sagte in der Trierer Konstantin-Basilika, der Denkmaltag sei zugleich "eine Aufforderung an die Politik, nicht in dem Bemühen nachzulassen, unsere Denkmäler in Stadt und Land zu schützen". Die Kürzung der städtebaulichen Förderung durch den Bund wäre das falsche Signal.
Erstmals fiel der offizielle Startschuss für den Denkmaltag in Rheinland-Pfalz in der Unesco-Welterbestadt Trier. Dort öffneten rund 30 Bauten, darunter auch das Geburtshaus des Philosophen Karl Marx, ihre Türen.
Den "Tag des offenen Denkmals" gibt es seit 1993. Er ist der deutsche Beitrag zu den «European Heritage Days" unter der Schirmherrschaft des Europarats. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert den Tag.

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