Zoo Dresden : „Max“ ist tot: Krokodil hatte DDR-Münze im Bauch

Nach dem Tod des Landwirbeltiers im Zoo Dresden kommt ein Relikt aus der deutschen Geschichte zum Vorschein.

shz.de von
13. Juli 2015, 16:49 Uhr

Dresden | Wissenschaftler haben im Magen des toten Leistenkrokodils Max aus dem Zoo Dresden einen kuriosen Fund gemacht: Ein 20-Pfennig-Stück aus DDR-Zeiten wurde bei der pathologischen Untersuchung des Tieres entdeckt, teilte der Zoo am Montag mit. Das fast 60 Jahre alte Krokodil war am 6. Juli tot in seinem Gehege entdeckt worden. Zoobesucher hatten häufig Münzen in sein Becken geworfen. Dennoch war die stark abgeschliffene DDR-Münze das einzige Geldstück, das bei der Untersuchung von Max gefunden wurde.

Max starb an einer schweren Bronchitis und einer Gelenkentzündung, so die Forscher weiter. Das Skelett des fast fünf Meter langen Krokodils wird nun von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden für wissenschaftliche Zwecke aufbereitet. Im Zoo Dresden soll eine Informationstafel zur Erinnerung an Max aufgestellt werden.

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