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Bundesvision Song Contest 2015 : Mark Forster gewinnt den BuViSoCo: War das nicht klar?

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Bosse, Revolverheld und jetzt Mark Forster. Die Gewinner des BuViSoCo sind meist bekannte Gesichter. Newcomer haben wenig Chancen. Ein Rückblick auf die damaligen Sieger.

Bremen | Beim Bundesvision Song Contest (BuViSoCo), der von Kultkomiker Stefan Raab aus der Wiege gehoben wurde, traten am Samstagabend 16 Bands aus allen Bundesländern gegeneinander an. Bereits früh war klar: An die Punkte für das Bundesland Rheinland Pfalz kam niemand mehr ran. Der Gewinner: Superstar Mark Forster mit seinem Hit „Bauch und Kopf“ (Platz 2: Nordrhein-Westfalen: Donots, Platz 3: Thüringen: Yvonne Catterfeld). Das war keine große Überraschung.

Das Musikevent soll eigentlich auch Newcomern eine Plattform geben, um sich musikalisch zu beweisen. Doch irgendwie tummeln sich diese Bands immer wieder auf den hinteren Plätzen. Die Sieger der vergangenen Showveranstaltungen genossen bereits vor ihrer Trophäe allgemeine Bekanntheit. shz.de mit einem Überblick.

Gewinner 2005: Juli

Frontsängerin Eva Briegel beim Bundesvision Song Contest 2011. Foto: Imago/APress
Frontsängerin Eva Briegel beim Bundesvision Song Contest 2011. Foto: Imago/APress

Das Jahr 2005 war für die Band Juli wirklich eine „geile Zeit“. Mit ihrem gleichnamigen Hit konnten sie die Zuschauer von sich überzeugen und krallten sich den Sieg. Bereits vor dieser Auszeichnung war die Band erfolgreich in der Branche unterwegs. Gerne erinnern wir uns an ihren allerersten Song „Die perfekte Welle“ zurück. 2011 trat die Band mit ihrem Hit „Du lügst so schön“ noch einmal an – erreichte aber nur den 13. Platz.

Gewinner 2006: Seeed

Seeed bei ihrem Auftritt beim Bundesvision Song Contest. Foto: Imago/Metodi Popow
Seeed bei ihrem Auftritt beim Bundesvision Song Contest. Foto: Imago/Metodi Popow
 

„Ohh oh oh du hübsches Ding, ich versteck mein Ehering…“ Seeeds Siegessong „Ding“ summte uns schon vor dem Auftritt der Band ständig in den Ohren. Erfolg hatten die Berliner bereits vor des Contests: Zu ihren Hits gehören die Ohrwürmer „Dickes B“,„Aufstehn!“ oder der aller erste bekannte Hit „Dancehall Caballeros“.

Gewinner 2007: Oomph!

Die Rockband „Oomph“ trat 2007 für Niedersachsen an. Foto: Imago/Metodi Popow
Die Rockband „Oomph“ trat 2007 für Niedersachsen an. Foto: Imago/Metodi Popow
 

2007 schnappte sich die deutsche Rockband „Oomph!“ mit den Hit „Träumst du?“ den BuViSoCo-Titel. In diesem Jahr traten sie beim berühmten Wacken Open Air auf. Vor dem Erfolgshit beim Bundesvision Song Contest stürmte die Band aus Braunschweig mit ihrem Hit „Augen auf!“ auf Nummer eins der deutschen Charts.

Gewinner 2008: Subway to Sally

Subway to Sally nach dem Sieg beim Eurovision Song Contest 2008. Stefan Raab freut sich mit. Foto: Imago/snapshot/Volmer
Subway to Sally nach dem Sieg beim Eurovision Song Contest 2008. Stefan Raab freut sich mit. Foto: Imago/snapshot/Volmer
 

„Auf Kiel“ - mit diesem Hit gewann die Band Subway to Sally den Bundesvision Song Contest 2008. Die Gruppe besteht seit dem Jahr 1990, besonders in der Folk- und Metalszene haben sie sich einen Namen gemacht. Mit ihrem Song trafen sie dann aber doch noch mehrere Geschmäcker.

Gewinner 2009: Peter Fox

Peter Fox gewann den Bundesvision Song Contest 2009 in Brandenburg. Foto: Imago/ImageLabz
Peter Fox gewann den Bundesvision Song Contest 2009 in Brandenburg. Foto: Imago/ImageLabz
 

Multitalent Peter Fox ist Frontsänger von Seeed und zugleich erfolgreicher Solokünstler. Mit seinem Hit „Schwarz zu Blau“ heimste er sich den Sieg im Jahr 2009 ein. Im selben Jahr erhielt er eine Echo-Auszeichnung.

Gewinner 2010: Unheilig

Unheilig jubelt mit Stefan Raab nach dem Sieg. Foto: Imago/APress
Unheilig jubelt mit Stefan Raab nach dem Sieg. Foto: Imago/APress
 

Auch der Gewinner im Jahr 2010 war vor seinem Sieg immer ganz vorne in den deutschen Charts dabei: Die deutsche Band „Unheilig“ erreichte mit dem Song „Unter deiner Flagge“ Platz 1 beim Musikevent von Stefan Raab. Zuvor waren die Mitglieder durch den Hit „Geboren um zu Leben“ berühmt geworden.

Gewinner 2011: Tim Bendzko

Tim Bendzko freut sich 2011 über seine Trophäe. Foto: Imago/APress
Tim Bendzko freut sich 2011 über seine Trophäe. Foto: Imago/APress

Der Hit „Nur noch kurz die Welt retten“ verschaffte Tim Bendzko den musikalischen Durchbruch. Seitdem ist der Sänger in der Branche nicht mehr wegzudenken. Mit „Wenn Worte meine Sprache wären“ schloss er an seinen Erfolg an. Damit erreichte er beim BuViSoCo 2011 Platz 1.

Gewinner 2012: Xavas

Kool Savas und Xavier Naidoo. Foto: Imago/Future Image
Kool Savas und Xavier Naidoo. Foto: Imago/Future Image
 

Xavier Naidoo und Kool Savas bilden das Duo „Xavas“. Beide Musiker sind erfolgreich: Naidoo in der Soulmusik, Savas hat sich einen Namen in der Hip Hop Szene gemacht. Dass sich diese Mischung gut anhören kann, bewiesen die beiden mit ihrem Hit „Schau nicht mehr zurück“, mit denen sie den Bundesvision Song Contest 2012 gewannen.

Gewinner 2013: Bosse

Hier reichte es nur für Platz drei: Bosse bei seinem Auftritt mit Anna Loos 2011. Foto: Imago/APress
Hier reichte es nur für Platz drei: Bosse bei seinem Auftritt mit Anna Loos 2011. Foto: Imago/APress
 

Fast jeder Hit von Sänger Bosse bleibt im Ohr. „Weit weg“, „Liebe ist leise“ oder „Die schönste Zeit“ sind nur einige seiner Songs, mit denen er massenweise Fans begeistert. Bereits 2011 trat Bosse mit „Frankfurt/Oder“ im Duett mit Anna Loos beim BuViSoCo an, war mit Platz drei ziemlich weit vorne. 2013 schnappte sich Bosse dann mit dem Lied „So oder so“ endlich den Sieg.

Gewinner 2014: Revolverheld

Endlich geschafft: Revolverheld feiern ihren Sieg. Foto: Imago/Hubert Jelinek
Endlich geschafft: Revolverheld feiern ihren Sieg. Foto: Imago/Hubert Jelinek
 

Mit „Lass uns gehen“ siegte die deutsche Rockband Revolverheld beim BuViSoCo 2014. Zuvor hielten sie sich mit ihrem Song „Ich lass für dich das Licht an“ lange in den Charts. Ganz nah am BuViSoCo-Titel war die Band 2006: Mit dem Song „Freunde bleiben“ erreichten sie Platz zwei. Damit gab sich die Band nicht zufrieden und trat noch einmal an.

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erstellt am 30.Aug.2015 | 08:25 Uhr

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