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Literatur : Wie die «Generation Y» tatsächlich tickt

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Ist die «Generation Y» nur ichbezogen, karrierefixiert und angepasst? Denken und handeln die nach 1980 Geborenen tatsächlich so unpolitisch, wie die Eltern ihnen das vorwerfen?

shz.de von
erstellt am 30.Jul.2013 | 14:31 Uhr

Die Journalistin Hannah Beitzer, Autorin für Süddeutsche.de, gehört zu jener Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist und der man vorwirft, sich nur für den eigenen Lebenslauf zu interessieren. In ihrem Buch «Wir wollen nicht unsere Eltern wählen» erklärt sie nun, wie die Jugend wirklich tickt. Sie zeigt, dass die «Digital natives» nicht unpolitisch sind, sondern eher ideologiefeindlich. Und dass sie anders agieren, nämlich vorwiegend im Netz.

In großen Teilen ist ihr Buch auch eine Auseinandersetzung mit der Piratenpartei, in der sie ihre Generation repräsentiert sieht. Deren Scheitern erklärt sie als einen schmerzhaften Lernprozess, etwa in dem Punkt, dass «Offenheit nur an manchen Stellen der Politik wirklich gut tut.»

- Hannah Beitzer: Wir wollen nicht unsere Eltern wählen. Warum Politik heute anders funktioniert. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek, 192 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-499-62247-2

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