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Literatur : Wettbüro weist Literaturnobelpreis-Gerüchte zurück

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Der britische Buchmacher Ladbrokes hat Gerüchte über eine angeblich verdächtige Wette auf den Autor Ngugi wa Thiong'o als Favorit für den Literaturnobelpreis zurückgewiesen.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 18:03 Uhr

Anders als im Internet spekuliert, habe es keinen besonders hohen Einsatz auf den Kenianer gegeben, sagte ein Sprecher von Ladbrokes am Mittwoch.

Im Netz war berichtet worden, ein Bieter aus Schweden habe einen hohen Einsatz gegeben - ein möglicher Hinweis, dass der Unbekannte sicher war, dass Ngugi wa Thiong'o in diesem Herbst den Nobelpreis bekommen könnte. Ladbrokes habe die Wette daraufhin vorübergehend zurückgezogen.

Der Sprecher sagte, die Wette sei nach mehreren Einsätzen wenige Minuten lang herausgenommen und angepasst worden - allerdings sei dies das normale Prozedere und es habe keinen außergewöhnlich hohen Einsatz gegeben. «Es war nichts Verdächtiges daran.» Man habe Kunden aus der ganzen Welt, und auch aus Schweden. «Die literarische Gerüchte-Mühle hat übersteuert.»

Als Favoriten stehen bei Ladbrokes derzeit der Japaner Haruki Murakami, die US-Amerikanerin Joyce Carol Oates und der Ungar Peter Nadas ganz oben. Der Literaturnobelpreis wird in der ersten Oktoberhälfte vergeben, der genaue Termin steht noch nicht fest.

Wetteinsätze bei Ladbrokes

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