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Literatur : Weggefährten nehmen Abschied von Erik Neutsch

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Im Kreise von Angehörigen und Weggefährten ist der Schriftsteller Erik Neutsch am Freitag auf dem Dorffriedhof in Halle-Lettin beigesetzt worden.

Sein Werk bleibe der Nachwelt in Erinnerung, betonte Neutschs Freund und Kollege Eberhard Panitz in seiner Trauerrede. Neutsch galt als einer der erfolgreichsten Autoren der DDR. «Der Friede im Osten» (ab 1974) und «Auf der Suche nach Gatt» (1973) waren Standardwerke des sozialistischen Realismus. Der in Schönebeck geborene Schriftsteller war am 21. August nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben.

Bis kurz vor seinem Tod schrieb Neutsch an seinen Werken. Seinen wohl größten Erfolg feierte er mit dem Roman «Spur der Steine». Das Werk wurde in den 1960er-Jahren mit Manfred Krug in der Hauptrolle verfilmt - und später vom DDR-Regime verboten. Von 1974 bis 1990 war Neutsch Mitglied der Akademie der Künste der DDR und wurde mit dem Nationalpreis für Kunst und Literatur ausgezeichnet.

Zur Beisetzung der Urne waren unter anderen der frühere stellvertretende DDR-Kulturminister Klaus Höpcke und der Schauspieler Peter Sodann gekommen. Dazu spielte das nach einer Romanfigur Neutschs benannte Orchester «Die Ballas».

Rosa-Luxemburg-Stiftung

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erstellt am 13.Sep.2013 | 16:37 Uhr

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