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Literatur : Vom schlüpfrigen Poeten zum Papst: Pius II. Piccolomini

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Was für ein ungewöhnlicher Papst war doch dieser Pius II.: In seiner Jugend verfasste er schlüpfrige Poesie, eine seiner Komödien spielte sogar im Bordell.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 16:23 Uhr

Auch persönlich ließ er nichts anbrennen, mindestens zwei Kinder werden ihm zugeschrieben. Mit Kirche und Papsttum legte er sich auch gerne an. Und doch wurde der Jurist und Poet Enea Silvio Piccolomini 1458 zum Papst gewählt.

Der Renaissance-Spezialist Volker Reinhardt («Machiavelli») zeigt in seiner Biografie «Pius II. Piccolomini» einen der erstaunlichsten Päpste der Geschichte. Er war der Papst, mit dem die Renaissance begann: Pius II. hatte als leidenschaftlicher Gelehrter ein Faible für die Antike. Schön, dass dieser faszinierende Mann in Reinhardt einen würdigen Biografen gefunden hat. Nur wenige Historiker schreiben so lebendig wie der in der Schweiz lehrende Professor.

- Volker Reinhardt: Pius II. Piccolomini. Der Papst, mit dem die Renaissance begann. Eine Biographie, Verlag C.H. Beck, München, 392 S., 24,95 Euro, ISBN 978-3-406-65562-3

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