zur Navigation springen

Literatur : Vereinigung PEN fordert Freilassung von Pussy Riot

vom

Die Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland hat sich mit einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die Freilassung der beiden noch inhaftierten Mitglieder der kremlkritischen Punkband Pussy Riot eingesetzt.

Die Lagerhaft der beiden Frauen zeige den fragwürdigen Umgang in Russland mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung, teilte das PEN-Zentrum in Darmstadt mit. Die Kanzlerin solle sich gegenüber Kremlchef Wladimir Putin beim G20-Gipfel Anfang September für die Freilassung der Frauen einsetzen.

Außerdem solle die Kanzlerin darauf bestehen, dass unter anderem das Gesetz gegen «Propaganda» oder Werbung für Homosexualität aufgehoben werde. Es sei eines von drei kürzlich verabschiedeten Gesetzen in Russland, die das Recht auf freie Meinungsäußerung drastisch beschränkten.

Insgesamt drei Mitglieder von Pussy Riot waren vor einem Jahr wegen «Rowdytums aus religiösem Hass» zu je zwei Jahren Straflager verurteilt worden. Sie hatten in der wichtigsten orthodoxen Kathedrale gegen Putin protestiert. Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina sitzen noch in Haft, das Urteil gegen Jekaterina Samuzewitsch wurde vom Berufungsgericht in eine Bewährungsstrafe abgeändert.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Aug.2013 | 16:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen